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Kobe Bryant wurde mit den Los Angeles Lakers dreimal NBA-Meister © getty

Teurer Testspielsieg für die L.A. Lakers: Eine Woche vor Saisonstart verletzt sich Superstar Kobe Bryant bei einem Rebound.

München - Die Los Angeles Lakers haben einen hohen Preis für den 102:98-Erfolg in der Preseason gegen die Charlotte Bobcats bezahlt.

Kobe Bryant verletzte sich im zweiten Viertel am rechten Knie und konnte nicht mehr weiterspielen - und das eine Woche vor Saisonstart.

Wie schlimm die Verletzung des amtierenden MVP ist, ist noch unbekannt. Nach Angaben der Lakers wird Bryant noch am Mittwoch untersucht, um das Ausmaß festzustellen.

Malheur beim Rebound

Das Malheur passierte drei Minuten vor der Halbzeit. Bryant sprang unter dem eigenen Korb nach einem Rebound und kam dabei unglücklich auf.

Sofort signalisierte er in Richtung Trainerbank, dass es ein Problem gab. Coach Phil Jackson nahm eine 20-Sekunden-Auszeit, in der Bryant vom Feld humpelte.

Bryant, der 14 Minuten gespielt hatte und vier Punkte erzielte, erschien dann im dritten Viertel in Straßenkleidung am Spielfeldrand.

Bryant schweigt zur Verletzung

Einen Kommentar zur Verletzung gab Bryant nicht ab. "Ich habe ihn noch gar nicht danach gefragt", meinte Jackson anschließend.

2007/08 war erst die zweite Spielzeit, in der der Shooting Guard alle 82 Partien der Regular Season bestritten hatte. Andererseits hat er aber auch noch nie mehr als 17 Spiele verpasst.

Die vergangene Saison spielte er trotz einer Bänderverletzung im rechten kleinen Finger, die er sich im Februar zugezogen hatte, zu Ende und hängte auch noch die Olympischen Sommerspiele dran, bei denen er die USA zum Gewinn der Goldmedaille führte.

Bynum bester Werfer

In der Abwesenheit von Bryant boten die Lakers eine ausgeglichene Mannschaftsleistung, in der gleich fünf Spieler zweistellig punkteten.

Jordan Farmar war darunter mit 17 Punkten am besten.

Bei den Bobcats waren Jason Richardson und Gerald Wallace mit derselben Ausbeute die zielsichersten Werfer.

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