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Ab sofort wohl keine Freunde mehr: LeBron James (l.) und Cavs-Besitzer Dan Gilbert © getty

Wegen seiner harschen Aussagen zum James-Wechsel erntet der Cavs-Besitzer heftige Kritik von Bürgerrrechtler Jesse Jackson.

Chicago - US-Bürgerrechtler Jesse Jackson hat Dan Gilbert scharf attackiert und dem Eigentümer des NBA-Klubs Cleveland Cavaliers die Mentalität eines "Sklavenbesitzers" vorgeworfen.

Gilbert hatte nach Bekanntwerden des Wechsels von LeBron James nach Miami den langjährigen Superstar des Cavaliers als "Feigling" bezeichnet. 261250(DIASHOW: Die legendärsten Dreigestirne)

"Dan Gilbert hat sich benommen, als sei LeBron sein Eigentum", sagte Jesse Jackson. 246607(DIASHOW: Die NBA-Wechselbörse)

"Entlaufene Sklaven"

Und weiter: "Er betrachtet LeBron als entlaufenen Sklaven und hat vollkommen übersehen, dass es eine ganz normale Beziehung zwischen zwei gleichberechtigten Geschäftspartnern war. Le Bron hat seinen Vertrag erfüllt und ist dann gegangen, wozu er jedes Recht hatte."

Laut Jackson seien Gilberts respektlose Äußerungen ein Angriff auf alle NBA-Spieler gewesen: "Die Liga und die Spielervereinigung sollten sich schleunigst darum kümmern, dass so etwas nicht wieder passiert."

Nun Dreigestirn mit Wade und Bosh

LeBron James, der seit 2003 ununterbrochen bei den Cleveland Cavaliers gespielt hatte, war nach Ablauf seines Vertrages seit dem 1. Juli als "Free Agent" auf dem Markt und verzichtete überraschend auf ein weiteres Engagement in seiner Heimatstadt.

Stattdessen gab er seinen Wechsel nach Miami bekannt, wo er in der kommenden Saison unter anderem mit Dwyane Wade und Chris Bosh in einem der stärksten Teams der NBA spielen wird. (KOMMENTAR: Zacken aus der Krone)

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