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Dirk Nowitzki (r.) war mit 36 Punkten bester Werfer auf dem Platz © getty

Dallas unterliegt Houston beim Auftakt in die 60. NBA-Saison. Ein Einbruch in den letzten acht Minuten sorgt für die Entscheidung.

Von Rainer Nachtwey

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben ihr Auftaktspiel in die 60. NBA-Saison verloren.

Gegen die Houston Rockets unterlag die Mannschaft des neuen Trainers Rick Carlisle trotz 36 Punkten von Dirk Nowitzki mit 102:112.

Neben dem deutschen Nationalspieler überzeugte auch Josh Howard, der 28 Zähler und 11 Rebounds sammelte.

Die Gäste hatten ihren besten Akteur in dem Chinesen Yao Ming. Die Ausbeute des Centers waren 30 Punkte, 13 Assists und 2 Blocks. Houstons Neuzugang Ron Artest steuerte 29 Zähler zum zweiten Sieg der Rockets bei.

Artest erzielt entscheidenden Punkte

"Ron hat das ganze Spiel über hervorragend gespielt", zeigte sich Houstons Trainer Rick Adelman mit seinem neuen Starspieler zufrieden.

Artest war es auch, der im entscheidenden 16:2-Lauf der Rockets mit sieben Punkten auffälligster Akteur bei den Gästen war.

7:39 Minuten vor Ende der Begegnung legte Aaron Brooks beim Stand von 92:92 mit einem Dreier den Grundstein zum Zwischenspurt der Rockets.

Vier Punkte durch Artest, vier durch Ming, zwei weitere durch Brooks und zum Abschluss ein Dreier durch Artest hatten die Mavs lediglich zwei verwandelte Freiwürfe durch Brandon Bass und Nowitzki entgegenzusetzen, denn Dallas verfehlte den Korb.

Zu viele Fehlwürfe

Nur 6 von 24 Würfen aus dem Feld fanden ihr Ziel. Howard und Nowitzki, die in den ersten drei Vierteln Dallas in Schlagdistanz gehalten hatten, trafen zusammen nur einen ihrer sechs Versuche.

Zwar verkürzte Dallas nach Jason Terrys zwei Freiwürfen 2:01 Minuten vor Schluss auf 100:108, doch nachdem er mit einem Block Brooks die Vorarbeit geleistet hatte, verfehlte Nowitzki 30 Sekunden nach Terrys verwandelten Freiwürfen den Anschluss.

Sein verpasster Wurf aus knapp dreieinhalb Metern besiegelte die Auftaktniederlage.

Zwischenspurt nach schwachem Start

So erfolglos wie es endete, begann auch die Partie für die Mavericks. Bereits im allerersten Angriff verstießen die Mavericks gegen die 24-Sekunden-Uhr. Zwar gelangen Josh Howard nach 48 Sekunden die ersten Punkte der Partie, doch Dallas schien sich zu Beginn eine Auszeit zu nehmen.

Drei Fouls beim Wurf sorgten dafür, dass die Rockets bereits früh an die Freiwurflinie geschickt wurden und zu leichten Punkten kamen.

Nach Nowitzkis verworfenem Dreier drehte Howard auf und nach einem 13:2-Zwischenspurt jubelte nicht nur das Publikum, sondern auch die Bank. Jason Terry und Gerald Green heizten das Publikum zusätzlich an.

Keiner kann sich absetzen

Doch während die Mavericks anschließend weiter mit viel Tempo - so wie es Coach Rick Carlisle bei seinem Amtsantritt versprochen hatte - nach vorne spielten, kassierten sie in der Verteidigung zu viele Punkte.

Deshalb konnte sich Dallas nie entscheidend absetzen.

Zu Beginn des zweiten Viertels erspielte sich Houston durch 14 Punkte in Serie einen 46:33-Vorsprung, doch bereits zum Ende der ersten 24 Minuten hatten die Mavericks auf 59:62 verkürzt und gingen sogar mit einem Punkt Vorsprung in den Schlussabschnitt, ehe der finale Einbruch erfolgte.

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