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Chris Paul (r.) spielte wie Tim Duncan im College für die Wake Forest Demon Deacons © getty

New Orleans besiegt Phoenix zum fünften Mal in Folge. James schrammt am Triple-Double vorbei, den Cavs-Erfolg sichern andere.

Von Michael Spandern

Nach einem eher schleppenden Auftakt gegen die Golden State Warriors (108:103) kommen die New Orleans Hornets in Fahrt.

Tags drauf siegten die "Hornissen" bei den Phoenix Suns 108:95 (56:44) und verdarben dadurch das Heimdebüt von Coach Terry Porter.

Während Porter am Vortag sein Auftaktspiel in fremder Halle gewonnen hatte, ging das Debüt des neuen Trainers der Charlotte Bobcats, Larry Brown, bei den Cleveland Cavaliers 79:96 (33:50) verloren.

Der zweite Verletzte

Die Hornets fuhren dagegen den fünften Sieg nacheinander gegen die Suns ein, nachdem der West-Finalist in der vergangenen Saison alle vier Duelle gewonnen hatte.

Chris Paul verpasste nur knapp ein Triple-Double: Der Spielmacher kam auf 20 Punkte, zehn Assists und acht Rebounds.

Auch Peja Stojakovic erzielte 20 Punkte für die Gäste, musste aber zu Anfang der Schlussviertels mit einer Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk vom Feld. Die gleiche Blessur hatte sich Center Tyson Chandler gegen die Warriors zugezogen und musste das Spiel von draußen verfolgen. Für ihn stand Hilton Armstrong in der Starting Five.

Suns kommen heran

Erfolgreichster Werfer der Hornets war Shooting Guard Morris Peterson mit 21 Punkten.

Auf der Gegenseite ragten die All-Stars Steve Nash mit 24 Punkten und neun Assists heraus sowie Amare Stoudemire (21 Punkte, zwölf Rebounds) heraus.

Die Suns lagen im dritten Viertel mit 15 Punkten hinten, kamen aber auf 76:81 heran, als Rookie Goran Dragic seine ersten NBA-Punkte erzielte. Grant Hill legte sieben Minuten vor Schluss zum 80:83 nach.

Standhaft unter Druck

Dann aber bauten die Hornets durch drei Dreier von James Posey und Rasual Butler wieder ein komfortables Polster auf.

"Es ist ein gutes Zeichen, dass wir unsere Würfe treffen und unsere Defense den Ball erobert, wenn wir es am dringendsten brauchen", sagte Byron Scott.

Der Hornets-Trainer weiter: "Dass unsere Jungs unter Druck nicht zusammenbrechen, hat uns schon in der vergangenen Saison ausgezeichnet."

New Orleans traf beim zweiten Saisonsieg von seinen 24 Dreierversuchen 13, während Phoenix 7 von 18 verwandelte.

Auch Jams nahe am Triple-Double

Die Cavaliers verdankten ihren ersten Saisonsieg nicht in erster Linie ihrem Megastar LeBron James.

Der sah in der ersten Hälfte staunend zu, wie Daniel "Boobie" Gibson die Gastgeber mit 20 seiner 25 Punkte zu einem beruhigenden 50:33-Vorsprung schoss.

"King" James (22 Punkte, neun, Rebounds, neun Assists) saß nach dem Seitenwechsel sogar auf der Bank, als ein anderer den Widerstand der Bobcats um Jason Richardson (24 Punkte) brach: Mo Williams.

"Das hilft seiner Karriere"

Der Point Guard erzielte bei seinem Heimdebüt 17 Punkte für Cleveland, sieben davon, nachdem die Gäste von 39:58 auf 57:62 (34.) herangekommen waren.

"Es war komisch, LeBron zu diesem Zeitpunkt auf der Bank zu sehen", sagte Center Zydrunas Ilgauskas said. "Wir sind damit davongekommen, und wenn wir das können, hilft es uns und seiner Karriere."

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