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Dirk Nowitzki hat in 920 NBA-Spielen 21111 Punkte erzielt © getty

Mavericks-Superstar Dirk Nowitzki hat vor seinem 13. Jahr in der NBA die Hoffnung auf den Meisterring noch lange nicht aufgegeben.

Von Julian Meißner

München - Zwölf Jahre läuft Dirk Nowitzki nun schon seinem unerfüllten Traum hinterher: dem Meisterring der NBA, der endgültigen Krönung seiner Karriere.

Doch auch in der 13. Saison in der stärksten Basketball-Liga der Welt zählen seine Dallas Mavericks, denen der mittlerweile 32-Jährige seit 1998 die Treue hält, nicht zu den ganz heißen Kandidaten auf den Titel.

Auch Nowitzki selbst ist vier Wochen vor dem Auftakt in die neue Spielzeit offenbar eher skeptisch, was die Titelchancen angeht. Und er spürt die Zeit davonlaufen.

"Wieder ein Jahr weg..."

"Speziell in den letzten Spielzeiten, wo wir in der ersten oder zweiten Playoff-Runde ausgeschieden sind, dachte ich schon mal: 'Wieder ein Jahr weg in meiner besten Zeit', sagte Nowitzki der "Bild".

Im Endeffekt sei es aber egal, "ob du in der ersten oder dritten Runde verlierst", so der Power Forward, der im Sommer seinen Vertrag bei den Mavericks um vier Jahre verlängert hatte:

"Wenn du sowieso den Titel nicht holst, kannst du auch in der ersten Runde ausscheiden, dann hast du wenigstens noch einen Monat mehr Urlaub."

Kein Plan B

Mit spektakulären Verpflichtungen bei den Texanern ist zunächst wohl nicht zu rechnen.

"Einen Plan gibt es leider nicht", so Nowitzki auf die Frage, ob Klub-Besitzer Mark Cuban noch einen Joker im Ärmel habe: "Aber ich wollte von ihm hören, dass er weiter alles dafür gibt, uns in den nächsten vier Jahren in die Position zu bringen, den Titel zu holen."

Pause im Nationalteam

"Dirkules", der die EM in der Türkei für die NBA-Titelträume sausen ließ und sich im Urlaub in Griechenland und Malaysia erholte, lässt aber auch so nichts auf sein Team kommen.

"Wir waren letztes Jahr in der regulären Saison die zweitbeste Mannschaft im schweren Westen der NBA", sagte er:

"Deshalb möchte ich die Mannschaft jetzt nicht total mau machen. Ich glaube nicht, dass wir so weit entfernt sind, wie alle schreiben."

Hoffnung auf einen zweiten Star

Dennoch hätte er auch kein Problem damit, einen zweiten Superstar im Team zu haben, der ihm etwas von der Aufmerksamkeit nimmt - ganz im Gegenteil: "Das wäre für mich super. Ich bin kein egoistischer Spieler und kein egoistischer Mensch. Jeder, der uns hilft, den Titel zu holen, wird mit offenen Armen empfangen. Ich fühle mich da nicht auf den Schlips getreten."

Und die Hoffnung auf den einen oder anderen Zugang hat er noch nicht aufgegeben: "Bis Februar können wir ja noch Spieler holen. Und so wie ich mit Cuban geredet habe, ist da noch was möglich."

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