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Nicolas Batum (v.) wird von Tim Duncan bedrängt © getty

Portland ringt San Antonio in einem packenden Spiel nieder. Der viermalige Meister vergibt die Siegchance mit der Schlusssirene.

Von Julian Ignatowitsch

Im Auftaktspiel bei den Los Angeles Lakers noch vom Pech verfolgt, hatten die Portland Trail Blazers im zweiten Saisonspiel gegen die San Antonio Spurs das Glück auf ihrer Seite.

In einem packenden Spiel siegten die Trail Blazers mit 100:99 und profitierten dabei von einem erfolglosen Wurf von Michael Finley in der Schlusssekunde.

Gleichzeitig schüttelte das Team aus Oregon den Schock um die erneute Verletzung des Rookie-Stars Greg Oden ab, der sich bei der Niederlage gegen die Lakers den rechten Fuß verstaucht hatte und zwei bis vier Wochen ausfallen wird.

Roy: "Haben gerade die Spurs geschlagen!"

"Als der Ball wieder raussprang, konnte ich es kaum glauben", schilderte Brandon Roy die Schlussszene: "Gerade weil vorher nicht alles optimal lief. Aber dann wurde mir klar: Wir haben gerade die Spurs geschlagen!"

Für die "Pfadfinder" etwas ganz besonderes, denn in den zwölf Spielen zuvor hatte das Team von Trainer Nate McMillan den Platz gegen den Angstgegner immer als Verlierer verlassen.

Roy führte sein Team mit 26 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists an. Bei den Spurs reichte die überzeugende Leistung des Duos Tim Duncan (27 Punkte, zehn Rebounds) und Tony Parker (24 Punkte, elf Assists) wieder nicht aus. Der viermalige Meister bleibt damit im zweiten Saisonspiel ohne Sieg.

1000. NBA-Spiel für Garnett

Keine Blöße gab sich der Titelverteidiger aus Boston. Die Celtics siegten gegen die Chicago Bulls souverän mit 96:80.

Kevin Garnett absolvierte dabei als jüngster Spieler aller Zeiten sein 1000. NBA-Spiel.

"Es ist völlig verrückt", meinte der 32-Jährige: "Dass ich nun schon 1000 Spiele auf dem Buckel habe, sagt einiges über meine gute körperliche Verfassung aus." Garnett hat in den vergangegen zwölf Spielzeiten nur 34 Partien verpasst.

Rookie Rose mit 18 Punkten

Mit 18 Punkten und zehn Rebounds war Garnett der auffälligste Akteur in seinem Team. Paul Pierce, Ray Allen und Rajon Rondo verbuchten jeweils 14 Zähler.

Bei den Bulls traf Rookie Derrick Rose für 18 Punkte.

Die Celtics führen nun zusammen mit den Toronto Raptors die Eastern Conference an.

Raptors bezwingen Warriors

Denn die Raptors fuhren ihren zweiten Sieg gegen die Golden State Warriors mit 112:108 nach Verlängerung ein. Dabei lieferten sich Forward Chris Bosh und Center Al Harrington ein packendes Duell.

Bosh erzielte 31 Punkte und neun Rebounds, während Harrington 26 Zähler und elf Rebounds verbuchte.

"Wir haben noch nicht die nötige Fitness, die man in solchen engen Spielen braucht", ärgerte sich Harrington nach der zweiten Niederlage der Warriors: "Vielleicht hätten wir in der Vorbereitung etwas mehr tun müssen."

Während die Miami Heat (103:77 gegen die Sacramento Kings) und die Philadelphia 76ers (116:87 gegen die New York Knicks) je ihren ersten Saisonsieg verbuchten, verloren die Orlando Magic überraschend bei den Memphis Grizzlies mit 84:86.

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