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LeBron James wurde die letzten beiden Jahre als Wertvollster Spieler ausgezeichnet © getty

Die General Manager glauben nicht an eine Meisterschaft der Heat. Nowitzki halten sie für den besten Spieler auf seiner Position.

Von Olaf Mehlhose

München - Der König bleibt ohne Krone.

Geht es nach den General Managern der NBA, gewinnt LeBron James in der kommenden Saison weder seinen ersten Championship-Ring, noch verteidigt er seinen MVP-Titel.

In einer Umfrage von "ESPN" stuften die meisten Klub-Bosse die Los Angeles Lakers (63 Prozent) als den heißesten Meisterschaftsanwärter ein.

Die Miami Heat erhielten trotz ihres neugegründeten Triumvirats - bestehend aus James, Dwyane Wade und Chis Bosh - nur 33 Prozent der Stimmen, Vorjahresfinalist Boston Celtics kam auf vier Prozent.

Durant hängt alle ab

Großer Favorit auf den Titel des MVP ist Kevin Durant von den Oklahoma City Thunder. Für den Small Forward, der im vergangenen Monat das Team USA zum WM-Titel führte, votierten 67 Prozent der Befragten.

Auf dem zweiten Platz landete Lakers-Guard Kobe Bryant (26 Prozent). James erhielt gerade mal eine Stimme, genauso wie Orlando-Magic-Center Dwight Howard.

Wade setzt auf James

Wade hatte zu den Erfolgsaussichten seines Mitspielers jedoch seine eigene Meinung.

"LeBron ist zweimal in Folge MVP geworden. Bevor ihm einer den Titel streitig macht, bleibt er Favorit. Genauso wie die Lakers der erste Anwärter auf die Meisterschaft sind", sagte der Shooting Guard der Heat.

Chancen auf MVP-Auszeichnung sinken

Nach Ansicht der GMs dürfte die beiden Stars an seiner Seite, Wade und Bosh, James die MVP-Trophäe kosten.

Immerhin erhielt "The Chosen One" bei den letzten beiden MVP-Wahlen als "einsamer" Cavalier 225 von 246 möglichen Erstplatzstimmen.

Mit Wade und Bosh an seiner Seite hat sind James' Chancen auf den NBA-Titel zwar weitaus besser - auf die Auszeichnung als wertvollster Spieler sinken sie hingegen..

Nowitzki unter den Besten

Zumindest wurde "King" James als bester Small Forward (68 Prozent) der Liga ausgezeichnet.

Dirk Nowitzki stand bei den Vereinsoberen dagegen hoch im Kurs. Der 32-Jährige wurde sowohl zum besten Power Forward (29 Prozent) - zusammen mit Pau Gasol - als auch zum besten internationalen Spieler der Liga (57 Prozent) gewählt.

Wall wird bester Neuling

John Wall von den Washington Wizards hat nach Meinung der Klub-Bosse die besten Aussichten Rookie des Jahres zu werden.

Weitere Sieger waren Howard als bester Center (96 Prozent), Bryant als bester Shooting Guard (86) und Deron Williams als bester Point Guard (50).

Nun bleibt abzuwarten, ob sich die Voraussagen der Manager erfüllen.

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