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Kevin Durant traf nur 7 seiner 21 Würfe gegen die Timberwolves © getty

Die ehemaligen SuperSonics gewinnen erstmals ein NBA-Spiel als Oklahoma City Thunder. Die Knicks schlagen den üblichen Weg ein.

Von Rainer Nachtwey

Im dritten Saisonspiel war es soweit: Die Oklahoma City Thunder haben ihren ersten Erfolg in der NBA gefeiert.

Die ehemaligen Seattle SuperSonics gewannen ihr Heimspiel gegen die Minnesota Timberwolves mit 88:85.

"Jeder Erfolg ist wunderbar. Aber es ist umso schöner, unseren ersten Sieg in unserem neuen Zuhause zu holen", sagte Thunder-Coach P.J. Carlesimo.

"Kratzen, beißen, spucken"

Großen Anteil am ersten Saisonsieg hatte Russell Westbrook. Der Nummer-Vier-Pick des diesjährigen Drafts stahl den Gästen zweimal den Ball und erzielte 2:18 Minuten vor dem Ende die 86:85-Führung der Thunder.

"Wir müssen kratzen, beißen, spucken. Einfach knallhart sein, um Spiele zu gewinnen", sagte der Point Guard.

Insgesamt kam Westbrook auf 14 Punkte. Übertroffen wurde er nur von Kevin Durant. Der letztjährige "Rookie of the Year" erzielte 18 Zähler und holte 5 Rebounds.

Zudem zeigte Nick Collison eine starke Partie. Der Power Forward langte unter dem Korb zehn Mal hin, davon allein sieben Mal in der Offensive.

Foye mit katastrophaler Quote

Bei den Timberwolves gelang Al Jefferson mit 24 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double. Allerdings fehlte dem Center die Unterstützung. Vor allem Point Guard Randy Foye enttäuschte. Alle seine zehn Würfe aus dem Feld verfehlten ihr Ziel. Am Ende standen für Foye nur zwei Punkte bei sechs Assists und fünf Turnovern zu Buche.

"Wir hätten das Spiel gewinnen müssen", zeigte sich Jefferson enttäuscht. "Wir haben 25 Punkte zugelassen, weil sie sich den Rebound gesichert haben. Das tut unheimlich weh."

Knicks verlieren zweites Spiel in Folge

In der zweiten Begegnung in der Nacht auf Montag setzten sich die Milwaukee Bucks im Madison Square Garden gegen die New York Knicks durch.

Nach dem Auftaktsieg gegen die Miami Heat war es für die Knickerbockers bereits die zweite Pleite in der laufenden Spielzeit.

Doch nicht die schlechte Trefferquote von insgesamt 37 Prozent, darunter ein Klubrekord von 36 Versuchen von der Drei-Punkte-Linie bei nur 12 Treffern, brachte Coach Mike D'Antoni zur Weißglut.

"Wir haben nicht attackiert, erst wenn es zu spät war. Und das sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive", sagte der ehemalige Coach der Phoenix Suns.

Bucks überzeugen in der Verteidigung

Bucks-Trainer Scott Skiles war mit der Vorstellung seines Teams zufrieden. Nicht nur, dass die komplette Starting-Five zweistellig punktete, auch die Defensivarbeit konnte Skiles gefallen.

Bereits im dritten Spiel in Folge ließen sie weniger als 92 Punkte zu und kommen insgesamt auf rund 93 pro Spiel. Letzte Saison gehörte Milwaukee mit durchschnittlich 103,9 Zählern zu den schlechtesten Verteidigungen in der Eastern Conference.

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