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Rodney Stuckey (r.) ersetzte Chauncey Billups in der Starting-Five der Pistons © getty

Das Spiel der Detroit Pistons gegen die Charlotte Bobcats um Ex-Coach Larry Browns geht im Trouble um den Mega-Tausch unter.

Von Rainer Nachtwey

München/Charlotte - Noch ohne ihren Neuzugang Allen Iverson haben die Detroit Pistons das Duell mit ihrem Ex-Trainer für sich entschieden.

Wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Trades mit den Denver Nuggets gewann der Champion von 2004 gegen die Charlotte Bobcats um Coach Larry Brown mit 101:83.

Brown hatte die Mannschaft vor vier Jahren zur Meisterschaft geführt.

Spiel verkommt zur Nebensache

Doch nicht das Aufeinandertreffen, sondern der Tausch von Chauncey Billups, Antonio McDyess und Cheikh Samb für Iverson bestimmte den Abend.

"Ob mir der Trade gefällt? Vielleicht nicht. Das werde ich nicht sagen", blieb Rasheed Wallace zurückhaltend.

Tayshaun Prince zeigte sich von Billups' Abschied geschockt: "Wenn man sechs Jahre zusammenspielt, entsteht ein gewisser Zusammenhalt und eine Verbindung. Die sind auf einmal weg."

Den Umständen entsprechend gut

Vor allem deshalb war der Olympiasieger mit der Partie zufrieden. ?Ich denke unter diesen Umständen haben wir ein gutes Spiel abgeliefert?, sagte Prince, der auf 10 Punkte kam.

Bester Werfer bei den Pistons war Richard Hamilton mit 19 Zählern.

Bei Charlotte spielte sich Backup-Point-Guard Shannon Brown mit 16 Punkten in den Vordergrund.

Clippers weiter sieglos

In Los Angeles warten die Clippers weiter auf ihren ersten Saisonsieg. Auch im vierten Spiel setzte es für das Team um den deutschen Nationalspieler Chris Kaman eine Niederlage.

Trotz Kamans 19 Punkten und 10 Rebounds verloren die Clippers gegen die Utah Jazz mit 73:89.

Für die neu zusammen gewürfelten Kalifornier war es die vierte Pleite in Serie.

"Wir müssen auf die Partie aufbauen, den Jungs die Spielzeit geben, damit sie mehr zusammenspielen können", sagte Clippers-Coach Mike Dunleavy.

Bindung fehlt noch

Mit Baron Davis und Marcus Camby standen zwei Neuzugänge der Offseason erstmals gemeinsam auf dem Court. Davis hatte nach der Auftaktpartie gegen Stadtrivalen Lakers zwei Spiele aufgrund einer Hüftverletzung ausgesetzt, Camby bestritt gegen die Jazz seine erste Begegnung im Clippers-Trikot.

Point Guard Davis kam in 32 Minuten auf 14 Punkte bei einer Quote von 5 von 15 aus dem Feld und 9 Assists. "Ich habe mich heute nicht gut gefühlt, nicht wie ich selbst", zeigte sich Davis mit seiner Leistung unzufrieden. "Sie sind ins Laufen gekommen, wir nicht. Daran müssen wir weiter arbeiten, aber dafür brauchen wir auch Geduld."

Camby erzielte in 27 Minuten 5 Punkte, 9 Rebounds und blockte 3 Würfe.

Bei den Jazz war Paul Millsap mit 24 Punkten und 9 Rebounds bester Akteur und stellte damit Olympiasieger Carlos Boozer (13 Zähler, 8 Rebounds) in den Schatten.

Auch Kings noch Erfolgserlebnis

Ebenfalls auf den ersten Sieg warten die Sacramento Kings. Bei den Philadelphia 76ers unterlagen die Kalifornier mit 91:125. Jason Thompson erzielte hatte mit 17 Zählern die größte Ausbeute aller Kings-Akteure.

Philly gefiel vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit. Acht Spieler der Gastgeber punkteten im zweistelligen Bereich. Thaddeus Young war mit 18 Zählern bester Werfer bei den Sixers.

Weitere Ergebnisse:

Orlando Magic - Chicago Bulls 96:93Beste Werfer: Dwight Howard 22 Punkte - Drew Gooden 21 Punkte.

Memphis Grizzlies - Golden State 90:79Beste Werfer: Marc Gasol 27 Punkte - Stephen Jackson 17 Punkte.

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