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"Superman" Dwight Howard kam 2004 zu den Orlando Magic © getty

Mit einer grandiosen Leistung spielt Orlandos Dwight Howard Washingtons Top-Draft an die Wand. Utah Jazz verliert erneut.

Von Barnabas Szöcs

München - Im Florida blickt alles nach Miami.

Die Orlando Magic nehmen das dankbar zur Kenntnis.

Seit der Konkurrent mit der Verpflichtung von LeBron James und Chris Bosh die Schlagzeilen beherrscht, können die Magic seelenruhig aufspielen und knüpfen nahtlos an die gute Form aus der Preseason an.

Mit einem niemals gefährdeten 112:83-Sieg gegen die Washington Wizards demontierte das Team von Coach Stan Van Gundy zum Saisonauftakt die harmlosen Hauptstädter und unterstrich seine beeindruckende Form aus der Vorbereitung. (DATENCENTER: Der NBA-Spielplan)

Howard mit 23 Punkten

Schlüsselspieler beim Sieg der Magic war wieder einmal Dwight Howard. Der überragende Center erzielte 23 Punkten und holte zehn Rebounds.

Zweitbester Werfer bei Orlando war Guard Vince Carter mit 18 Punkten, gefolgt von Jameer Nelson mit 16.

Der Sieg der Männer aus dem Sonnenstaat resultierte aus einer konsequent starken Mannschaftsleistung.

Von Beginn an dominierten die Magic im heimischen Amway Center das Geschehen und verteilten keinerlei Gastgeschenke an die Wizards.

Bereits nach dem ersten Viertel hatten sich Howard und Co. eine 14-Punkte-Führung erspielt, zur Pause lagen die Wizards sogar schon mit 24 Punkten im Rückstand.

Washingtons Top-Draft bemüht

Das einseitige Spielgeschehen änderte sich auch nach der Pause nicht.

Die seit 22 Spielen in der Preaseaon ungeschlagenen Hausherren dominierten auch das dritte Viertel mit 32:25, spielten die Gäste mit einer Reihe sehenswerter Korbleger an die Wand.

Bei den Gästen stellte Howard Wizards Hoffnungsträger John Wall in den Schatten.

Doch der an Position eins gedraftete Guard der Wizards konnte die hohen Erwartungen noch nicht ganz erfüllen, trotz seiner 14 Punkte und neun Assists.

"Es war hart"

Der 20-jährige Point Guard agierte in vielen Aktionen zu überhastet, konnte nur drei seiner ersten elf Korbversuche versenken.

"Es war hart. Das zeigt mir, woran ich noch mehr arbeiten muss. Wir müssen als Team noch an vielen Dingen arbeiten", sagte Wall nach seinem Profi-Debüt.

Bei den Gästen machte sich die Abwesenheit von Point Guard Gilbert Arenas bemerkbar, der aufgrund einer Verletzung am rechten Knöchel gar nicht nach Florida gereist war.

Utah patzt erneut

Im zweiten Spiel des Tages setzten die Utah Jazz auch ihr zweites Saisonspiel in den Sand.

Nach der Auftakt-Pleite gegen Portland unterlag das Team aus Salt Lake City am Ende deutlich mit 94:110 gegen die Phoenix Suns. 304501(DIASHOW: Bilder des NBA-Auftakts)

Zwar hielten die Hausherren in der Anfangsphase gut mit, doch im zweiten Viertel drehte das Team aus Arizona mächtig auf und führte zur Pause verdient mit 58:42.

Sicherer Vorsprung bis zum Schluss

Den sicheren 16-Punkte-Vorsprung ließen sich die Spieler von Coach Alvin Gentry bis zum Schluss nicht mehr nehmen.

Die Suns feierten damit ihren ersten Sieg in der neuen Saison, nachdem sie ihr Auftaktspiel in Portland verloren hatten.

Beste Werfer bei den Suns waren Dirk Nowitzkis Ex-Kollege Steve Nash und Forward Hakim Warrick mit jeweils 18 Punkten.

Bei Utah ragte Center Al Jefferson mit 20 Punkten heraus, gefolgt von Andrei Kirilenko und Paul Millsap mit jeweils 19 Punkten.

Millsap markierte zudem mit 13 Rebounds den Tageshöchstwert.

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