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Jose Juan Barea (l.) aus Puerto Rico spielt seit 2006 für die Dallas Mavericks © getty

Die Mavericks besiegen auch Philly. Die Center erhalten ein Sonderlob. Nowitzki trifft nur mäßig, Kidd schafft einen Meilenstein.

Von Barnabas Szöcs

München - Dank einer Teamleistung haben die Dallas Mavericks ihren dritten Erfolg nacheinander gelandet.

Beim 99:90 (55:48)-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers punkteten gleich sechs Akteure der Texaner zweistellig. (DATENCENTER: Der NBA-Spielplan)

Doch alle Augen im American Airlines Center richteten sich zunächst auf den Knöchel von Dirk Nowitzki, den er sich im letzten Spiel gegen die Memphis Grizzlies verdreht hatte.

Zwar bekam der deutsche Superstar von Mavs-Coach Rick Carlisle einige wenige Ruhepausen, dennoch stand Nowitzki mit 36 Minuten so lange wie kein anderer Maverick auf dem Feld. 310058(DIASHOW: NBA-Woche drei)

Barea bester Werfer

Am Ende steuerte Nowitzki 16 Punkte und fünf Rebounds zum dritten Sieg der Mavericks im fünften Heimspiel bei, traf jedoch nur 5 seiner 15 Würfe und kassierte fünf Fouls.

Dafür rückten andere Kollegen ins Rampenlicht, wie etwa Jose Juan Barea. Der von der Bank kommende Point Guard der Mavericks erwischte einen großen Tag und war mit 19 Punkten der beste Werfer des gesamten Spiels.

Für Barea haben die Ersatzspieler der Mavericks hohes Potential: "Wir haben viele Jungs, die punkten können. Wir sind sehr glücklich, dass wir Dirk auf dem Feld hatten, obwohl er nur mit einem Bein spielt."

Neuer Meilenstein für Kidd

Auch Forward Shawn Marion kam beim sechsten Sieg im achten Spiel wie Nowitzki auf 16 Punkte, Jason Terry gelangen 13 Punkte.

Die Freude über den sechsten Heimsieg gegen die Sixers in Folge dürfte bei Mavs-Guard Jason Kidd (10 Zähler) etwas größer ausgefallen sein.

Ihm gelang im ersten Viertel der 11.000. Assist seiner Karriere, dazu noch ein besonders schöner.

Sixers verschlafen das erste Viertel

Sein präzises Zuspiel verwertete Center Tyson Chandler mit einem sehenswerten Alley-Oop-Dunk. Mit elf Punkten und zwölf Rebounds gelang Chandler ein Double-Double.

Vor Kidd steht nur noch Utah-Legende John Stockton auf der Liste der besten "Assistenten", ihm gelangen in seiner Karriere sagenhafte 15.806 Vorlagen.

Von der famosen Teamleistung der Mavericks ließ sich Dallas' zweiter Center Brendan Haywood anstecken, er fischte sich gar 17 Rebounds. "Das ist eine Monsterzahl", staunte sein Coach Carlisle und meinte über sein Center-Tandem Haywood/Chandler: "Momentan läuft bei denen so eine Tag-Team-Sache, und die hilft uns."

Am Ende zog Doug Collins das treffende Fazit: "Die Größe der Mavericks hat uns den Rest gegeben."

Dallas frustriert seine Gäste

Die Gäste aus Philadelphia verschliefen das erste Viertel weitestgehend und mussten im zweiten Viertel einen Neun-Punkte-Rückstand aufholen.

Das Spiel gestaltete sich danach wesentlich ausgeglichener, doch im Schlussviertel gingen den Sixers die Ideen aus.

Nur 15 Punkte verbuchte das angereiste Team von Coach Doug Collins im letzten Viertel, weshalb Dallas den am Ende ungefährdeten Sieg locker nach Hause fuhr.

Sixers-Forward Thaddeus Young kam auf 17 Punkte, Jrue Holiday steuerte neben elf Zählern bemerkenswerte 13 Assists bei.

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