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Russell Westbrook (l.) kommt bisher für die Thunder auf eine Punkteschnitt von 24,3 © getty

Oklahoma Citys Geburtstagskind macht sich beim Sieg gegen Portland selbst ein besonderes Geschenk. Toronto überrascht die Magic.

Von Jakob Gajdzik

München - Das schönste Geburtstagsgeschenk machte er sich selbst.

Beim 110:108-Sieg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Portland Trail Blazers war Russell Westbrook bester Mann der Partie und stellte nebenbei auch einen persönlichen Rekord auf. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Mit 36 Punkten sowie jeweils 7 Rebounds und Assists stellte der mittlerweile 22-Jährige gegen das Team aus Oregon eine persönliche Bestleistung auf.

Durant dreht die Partie in der Schlussphase

In der entscheidenden Phase stand jedoch ein anderer Spieler im Vordergrund: Kevin Durant.

In der heißen Endphase war es der Small Forward, der Oklahoma Citys Fünf-Punkte-Rückstand mit acht Punkten bei einem 10:0-Run in eine Führung verwandelte.

Mit 34 Punkten war Durant neben Westbrook der entscheidente Spieler in der umkämpften Partie.

Selbst die starken 24 Punkte von Portlands Brandon Roy und das Double-Double von Andre Miller (19 Punkte / 10 Assists) konnten die knappe Niederlage der Trail Blazers nicht verhindern.

Nachdem die Thunder bereits vor einer Woche in Portland einen 13-Punkte-Rückstand in der Verlängerung noch in einen Sieg drehten, war es bereits die zweite packende Partie der beiden Rivalen der Northwest Division. 310058(DIASHOW: NBA-Woche drei).

Utah Jazz als Wiederholungstäter

Die Utah Jazz dagegen werden langsam aber sicher zu Comeback-Königen. Beim 90:86 gegen die Atlanta Hawks gelang dem Team aus Salt Lake City bereits der vierte Sieg nach einem zweistelligen Rückstand in Folge.

Deron Williams war es zu verdanken, dass die Jazz auch dieses Spiel noch drehten. Der Point Guard war mit dem Double-Double von 24 Punkten und 10 Assists der wertvollste Spieler auf dem Feld. "Wir schlagen immer in der zweiten Hälfte zu, wir müssen aber auch lernen in der ersten Hälfte da zu sein", sagte der 26-Jährige.

Die Hawks haben nach dem perfekten Start mit sechs Siegen in den ersten sechs Spielen nun das vierte in Folge verloren.

Raptors überraschen Orlando

Für eine Überraschung sorgten dagegen die Toronto Raptors mit einem 110:106 gegen die Orlando Magic.

Sonny Weems gelang 7,1 Sekunden vor Schluss der vorentscheidende 3-Punkte-Wurf, den Magic-Star Dwight Howard nicht verhindern konnte. 25 Punkten und acht Rebounds von "Superman" waren da nicht genug für das Team aus Florida.

Toronto durchbrach somit die Serie von sechs Niederlagen in Folge und das obwohl mit Linas Kleiza, Leandro Barbosa und David Andersen drei wichtige Spieler wegen Verletzungen ausfielen.

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