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Matt Bonner (l.) spielte am College für die Florida Gators © getty

Matt Bonner führt San Antonio bei Kevin Durants Thunder zum siebten Erfolg hintereinander. Atlanta beendet seine Negativserie.

Von Eric Böhm

München - Die San Antonio Spurs haben ihren Lauf auch in Oklahoma City fortgesetzt und bleiben eines der heißesten Teams der NBA.

Die Texaner gewannen bei Kevin Durants Thunder mit 117:104 (61:66) und feierten ihren siebten Sieg in Serie. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Herausragend dabei: Spurs-Forward Matt Bonner, der all seine sieben Versuche jenseits der Dreierlinie verwandelte.

Außerdem beendeten die Atlanta Hawks gegen Minnesota ihre Negativserie und Houston triumphierte im Madison Square Garden gegen die New York Knicks.

Parker ist Topscorer

San Antonio brauchte in der zweiten Hälfte eine echte Energieleistung, um die Thunder zu bezwingen.

Denn die Texaner verfehlten neun ihrer ersten zehn Würfe und lagen im ersten Durchgang ständig zurück.

Angeführt von Tony Parker (24 Punkte) kam das Team aber immer besser ins Spiel und legten den Grundstein zum Erfolg mit einem 21:8-Run zu Beginn des letzten Viertels.

Bonner zielsicher

Dabei schwang sich keiner der Topstars zum Matchwinner auf, sondern Ergänzungsspieler Matt Bonner.

Der Flügelspieler verpasste mit seinen sieben Dreiern den Klubrekord von Steve Smith von 2001 nur um einen Distanztreffer.310058(DIASHOW: NBA-Woche drei)

"Der Korb wurde immer größer. Es war einfach einer dieser speziellen Tage", sagte ein überglücklicher Bonner.

Durant mit schwächster Ausbeute

Die Thunder und ihr Coach Scott Brooks waren vor allem mit ihrer Verteidigung unzufrieden.

"Sie kamen immer wieder zum Korb und trafen von Außen. Das ist eine tödliche Kombination", analysierte Brooks treffend.

Sein Superstar Kevin Durant erzielte mit 23 Punkten die schlechteste Ausbeute der Saison und ging in der Defensive mit dem Rest der Truppe unter.

Hawks erleichtert

Erleichtert waren dagegen die Atlanta Hawks nach ihrem 111:105 (60:52)-Erfolg gegen die Minnesota Timberwolves.

Zu Beginn des Schlussviertels führte Coach Larry Drews Team bereits mit 15 Punkten, ließ aber Minnesota 17 Sekunden vor dem Ende noch mal auf vier Zähler herankommen.

"Wir hatten viele Möglichkeiten das Spiel frühzeitig zu entscheiden und haben es nicht geschafft. Wir müssen cleverer sein", haderte Drew. Al Horford markierte 28 Punkte und zehn Rebounds.

Letztendlich reichte es aber zum ersten Sieg nach zuvor vier Niederlagen. Nach seinem Monster-Spiel mit jeweils 31 Punkten und Rebounds steuerte Kevin Love diesmal "nur" 22 Zähler und 17 "Boards" bei.

Katzenjammer bei den Knicks

Auch ohne Yao Ming und Aaron Brooks gewannen die Houston Rockets im Madison Square Garden gegen die New York Knicks 104:96 (58:52).

Kevin Martin (28 Punkte) und Luis Scola (24) führten die schwach gestarteten Rockets zum dritten Sieg in vier Spielen.

Katzenjammer herrscht dagegen bei den Knicks, die mit einer 3-7-Bilanz Gefahr laufen, bereits frühzeitig den Anschluss zu verlieren.

"Niemand will verlieren. Die Realität ist, wir müssen uns einfach verbessern", sagte Knicks-Trainer Mike D'Antoni.

Pistons siegen

Außerdem feierten die Pistons beim 100:94 (50:45) in Sacramento den vierten Erfolg aus den letzten fünf Partien und scheinen nach ihrem schwachen Start in Schwung zu kommen.

Ben Gordon setzte in der letzten Minuten den entscheidenden Dreier für Detroit.

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