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Chris Bosh wechselte vor dieser Saison von den Toronto Raptors zu Miami Heat © getty

Die "Miami Thrice" zerlegen Suns noch vor der Halbzeit. Chris Bosh kommt in Fahrt - "höchste Zeit", meint LeBron James.

Von Jakob Gajdzik

München - Miamis Chris Bosh hat beim beeindruckenden 123:96 (64:43)-Sieg gegen die Phoenix Suns endlich das gezeigt, was bei seiner Verpflichtung von ihm erwartet wurde. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Es war Zeit, höchste Zeit", brachte es Miami-Star LeBron James auf den Punkt.

Der 26-Jährige, der bisher nach seinem Wechsel aus Toronto eine mittelmäßige Trefferquote von 12,2 Punkten aufwies, drehte gegen die Suns auf und spielte wie zu besten Raptors-Zeiten.

Mit 35 Punkten, sechs Rebounds und vier Assists bescherte Bosh seiner Mannschaft den höchsten Sieg gegen Phoenix seit fast 14 Jahren.

Blitzstart von Bosh

"Wir sind schlau", kommentierte der fünfmalige All-Star die Leistung der Heat, "und wir wissen wie man richtig spielt."

Gegen das Team aus Arizona gelang Bosh ein Blitzstart. Die ersten vier Treffer gingen allesamt auf sein Konto, nach neun Minuten Spielzeit hatte er bereits 14 Punkte geworfen - zwei mehr als in der kompletten Partie gegen Toronto vier Tage zuvor.

Zwei Phasen der Partie waren entscheidend, ein 24:9 Spurt am Ende des zweiten und ein 18:3 Run im dritten Viertel. Und Power Forward Bosh war stets beteiligt.

Zusammenspiel der "Miami Thrice"

Anteil daran, dass es ein so überzeugender Sieg wurde, hatten aber alle Mitglieder der "Miami Thrice".

LeBron James steuerte 20 Punkte, acht Rebounds und neun Assists bei, Shooting Guard Dwayne Wade beendete die Partie mit 17 Punkten, und jeweils 6 Rebounds und Assists.

"Wir wollten uns nur auf unser Spiel, unsere Energie und unsere Defensive konzentrieren", zeigte sich Heat-Trainer Erik Spoelstra zufrieden, auch wenn er über die Höhe des Sieges überrascht war.

Defensive als Trumpf

Und tatsächlich war es die defensive Qualität, die Miami den Sieg bescherte, nämlich die konsequente Verteidigung gegen Suns-Spielmacher Steve Nash.

Der hatte vor der Begegnung eine Assist-Durchschnittsquote von zwölf, gegen Miami gelangen im lediglich zwei - sein schlechtester Wert seit 141 Spielen. Zuletzt so wenige Assists gelangen Nash im Dezember 2008 gegen Oklahoma City Thunder.

Ihn aus dem Spiel herauszunehmen, war der Schlüssel zum Sieg. Bei den vier Saisonniederlagen ließen die Heat im Durchschnitt 16,5 Assists der Point Guards zu.

Bei Phoenix riss mit der Niederlage eine Serie von drei Siegen, Miami hofft mit dem zweiten Sieg in Folge nun endlich auf einen Lauf.

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