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Kobe Bryant (r.) gewann mit den Los Angeles Lakers fünf Mal die Meisterschaft © getty

Der Meister zeigt sich in guter Form, auch Boston gewinnt locker. Tony Parker verdrängt seine Scheidung auf dem Platz.

Von Barnabas Szöcs

München - Kobe Bryant hat seinen Arbeitstag gegen die Detroit Pistons mit 33 Punkten beendet.

Das wäre gar nicht so ungewöhnlich, jedoch verzichtete Lakers-Coach Phil Jackson das gesamte letzte Viertel auf seinen Superstar.

Denn auch ohne Kobe kam der amtierende Meister bei den Detroit Pistons zu einem lockeren 103:90 (59:45)-Sieg.

Die Kalifornier demonstrierten im Spiel eindruckvoll ihre Stärken, jedoch ohne überheblich zu wirken.

Lakers bleiben in der Pacific Division vorne

"Wenn man solchen Teams Gelegenheiten und Energie gibt, findet man sich ganz schnell in einem offenen Schlagabtausch wieder", sagte Bryant.

Detroit fand zu keiner Phase das richtige Mittel zum Erfolg, lediglich im letzten Viertel, als Bryant bereits als Zuschauer fungierte, holten die Pistons einige Punkte auf.

In der Pacific Division belegt das Team von Coach Phil Jackson weiterhin den ersten Platz und hat nun schon zehn Siege aus zwölf Spielen.

Lakers-Center Pau Gasol kam auf 25 Punkte und zwölf Rebounds.

Bostons Pierce macht 23 Punkte

Auch die Boston Celtics sind weiterhin eine dominate Kraft in der NBA.

Das Team von Coach Doc Rivers feierte mit dem 114:83 (60:44)-Sieg gegen die Washington Wizards bereits den neunten Erfolg im elften Spiel. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Bester Akteur der Celtics war Small Forward Paul Pierce, der 23 Punkte erzielte.

Sein Teamkamerad Kevin Garnett traf neun seiner elf Würfe aus dem Feld und kam am Ende auf 18 Zähler.

"Wir konnten nichts machen"

"Sie sind für die Meisterschaft gemacht", lobte Washingtons Point Guard Gilbert Arenas den Gegner aus Boston.

Gegen das Team aus der Hauptstadt, das sowohl das zweite als auch das letzte Viertel der Partie komplett verschlief, gelang Spielmacher Rajon Rondo mit zwölf Punkten und 13 Assists ein Double-Double.

Entsprechend verzweifelt zeigte sich Wizards-Coach Flip Saunders: "Wir konnten nichts machen. Sie warfen und passten nach Belieben."

Treffsicherster Spieler der Wizards war Nick Young mit 20 Punkten.

33 Punkte von Rose bei Bulls-Niederlage

Ihre gute Spiellaune demonstrierten die San Antonio Spurs gegen die Chicago Bulls.

Als Wendepunkt beim 103:94 (37:47)-Heimsieg der Spurs entpuppte sich das dritte Viertel, in dem die Gastgeber 37 Punkte erzielten, die Bulls nur magere zwölf. 313078(DIASHOW: NBA-Woche vier)

Bulls-Guard Derrick Rose gelangen 33 Punkte, bester Werfer bei San Antonio war Tony Parker mit 21 Zählern.

Dass dem Noch-Ehemann von "Desperate-Housewives"-Star Eva Longoria die kürzlich verkündete Scheidung belastete, ließ er sich auf dem Spielfeld nicht anmerken.

"Es ist eine schwierige Zeit für Eva und mich", sagte Parker vor dem Spiel.

76ers kassieren zehnte Schlappe

In Philadelphia sah die Partie zwischen den 76ers und den Toronto Raptors lange Zeit ausgeglichen aus, bis die Akteure aus der Autostadt im letzten Viertel einbrachen.

Am Ende bedeutete die 86:94 (37:36)-Niederlage der Sixers die zehnte Pleite im zwölften Spiel.

Raptors-Center Andrea Bargnani war mit 30 Punkten wieder einmal bester Werfer der Kanadier, bei Philadelphia kam Forward Elton Brand auf 27 Punkte.

Toronto feierte damit seinen lediglich dritten Sieg im zwölften Spiel.

Oklahoma City ist auf dem Vormarsch

Die Oklahoma City Thunder konnten mit dem 116:99 (64:53)-Sieg gegen die Houston Rockets bereits den siebten Erfolg im elften Spiel feiern, während die New Jersey Nets in Utah mit 88:98 (47:53) verloren und ihre siebte Saison-Pleite hinnehmen mussten.

Wieder mal erfolgreich waren die New York Knicks beim 113:106 (54:49)-Sieg über die Sacramento Kings.

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