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Center Dwight "Superman" Howard (M.) spielt seit 2004 bei den Orlando Magic © getty

Ohne ihren verletzten Spielmacher geht Phoenix bei den Magic unter. Indianas Granger zeigt gegen die Clippers neues Können.

Von Barnabas Szöcs

München - Steve Nash fehlte Phoenix an allen Ecken und Enden.

Bei der 89:105 (34:62)-Niederlage seiner Suns in Orlando musste der Spielmacher aufgrund von Hüftbeschwerden pausieren. Das machte sich im Spielaufbau der Suns deutlich bemerkbar. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Die Gäste aus Arizona ließen ihr gewohnt flüssiges Offensivspiel gänzlich vermissen und agierten stattdessen ideenlos und behäbig.

"Das Spiel der Suns ist auf Steve Nash zugeschnitten. Ohne ihn hatten sie heute große Schwierigkeiten", sagte Magic-Coach Stan van Gundy.

Double-Double für Nelson

Point Guard Goran Dragic, der den verletzten Nash vertrat, kam auf insgesamt zehn Punkte, vier Assists und vier Rebounds.

Suns-Coach Alvin Gentry schonte seinen Star vorsorglich, wird ihn aber wohl am Samstag gegen Charlotte wieder auflaufen lassen.

Orlandos Point Guard Jameer Nelson nutzte die personelle Schwachstelle der Suns aus und erreichte beim achten Saisonsieg der Magic 15 Punkte und zwölf Assists.

Platz für Korbleger

Seinen Teamkameraden Dwight Howard (20 Punkte, zwölf Rebounds) verteidigten die Suns meist mit zwei Spielern, was wiederum genügend Raum für Korbleger seitens der Magic bot. 313078(DIASHOW: NBA-Woche vier)

Den großen Vorsprung aus der ersten Spielhälfte rettete Orlando letztlich sicher über die Zeit.

Da nutzten auch die 21 Punkte von Suns-Evergreen Grant Hill, der acht seiner neun Würfe verwandelte, nichts.

Granger schaltet Weltmeister-Guard aus

Beim 107:80 (53:43)-Heimsieg Indianas über die Los Angeles Clippers überraschte Pacers-Small-Forward Danny Granger mit neuen Qualitäten.

Nachdem Clippers-Guard Eric Gordon im ersten Viertel nach Belieben traf, sogar gegen Pacers-Center Roy Hibbert zum Dunk kam, setzte Indianas Coach Jim O'Brien Granger auf Gordon an.

Diese taktische Änderung brachte die Wende. Zwar kam Weltmeister Gordon am Ende doch noch auf 19 Punkte, doch Granger nahm dem zehn Zentimeter kleineren Widersacher deutlich an Gefahr.

Indiana gleicht Bilanz aus

"Wir haben ihn zu schlechten Würfen gezwungen, das war unser Ziel. Eric Gordon hatte großen Anteil am guten Spiel der Clippers, deshalb mussten wir uns um ihn kümmern", sagte Granger nach der Partie. Selbst schaffte Granger 22 Punkte und acht Rebounds.

Zweitbester Werfer der Pacers, die nun fünf Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto haben, war Center Roy Hibbert mit 18 Punkten.

Für die Clippers setzte es in Indiana bereits die zwölfte Niederlage im 13. Spiel.

"Irgendwas muss sich verändern. Wir müssen weiter an uns arbeiten, aber es kann nicht sein, dass wir stetig an uns arbeiten und dennoch weiter verlieren", meinte Clippers Power Forward Blake Griffin entnervt.

Portland ringt Denver nieder

Die Portland Trail Blazers haben sich von der Nachricht über das Saison-Aus ihres Centers Greg Oden nicht beirren lassen und ihren achten Sieg gefeiert.

Beim 86:83 (43:45)-Heimsieg gegen die Denver Nuggets war Forward LaMarcus Aldrigde mit 24 Punkten bester Werfer der Gastgeber.

Oden, Nummer-1-Pick der Trail Blazers von 2007, muss sich erneut einer Knieoperation unterziehen und wird somit die gesamte Saison verpassen.

Matthews spielt wieder stark

Die Nuggets beherrschten zunächst die Partie, brachen nach dem ersten Viertel jedoch ein und mussten im Schlussviertel der stark spielenden Truppe aus Portland den Sieg überlassen.

Zweibester Werfer nach Aldridge wurde bei den Trail Blazers Wesley Matthews mit 20 Punkten und zehn Rebounds.

Bei den Nuggets war mit 18 Punkten wieder einmal Forward Carmelo Anthony bester Schütze, Arron Afflalo gelang mit 16 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double.

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