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Brandon Roy setzt sich gegen Luis Scola durch. Er war 2007 Rookie of the Year © getty

Hochspannung in Portland: Mit einem Dreier 0,1 Sekunden vor Schluss entscheidet Roy die Partie zu Gunsten der Trail Blazers.

Von Felix Götz

München - Ein unglaublicher Krimi spielte sich zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets im Rose Garden ab.

Nach Verlängerung gewann Portland mit 101:99. Dabei war die Partie doch schon fast gelaufen.

0,1 Sekunden vor dem Ende führte Houston mit 99:98, dann folgte der große Auftritt von Brandon Roy.

Der 24-Jährige traf einen Wurf von drei Metern hinter der Dreierlinie und sorgte mit der Schlusssirene bei den Rockets für lange Gesichter.

30 Punkte durch McGrady

"Ich habe gesehen, wie der Ball ins Netz fiel und dachte: Wow, was für eine unglaubliche Show. Das war ein Segen von oben", sagte der überglückliche Roy.

Insgesamt kam er auf 17 Punkte und war damit zweitbester Werfer seines Teams nach LaMarcus Aldridge, der 27 Zähler erzielte.

Bei Houston veranstaltete Tracy McGrady eine One-Man-Show. Der Shooting Guard kam auf 30 Punkte, sieben Rebounds und acht Assists.

Orlando Magic ? Philadelphia 76ers

Die Orlando Magic überzeugten bei ihrem 98:88-Heimsieg gegen Philadelphia vor allem durch eine geschlossene Teamleistung.

Als All-Star-Center Dwight Howard, der in der ersten Hälfte nur vier Minuten spielte, bereits in den ersten beiden Spielminuten zwei Fouls beging und vorsichtshalber auf die Bank musste, sprangen seine Teamkollegen für ihn ein.

"Wir haben in der ersten Halbzeit auch ohne Howard phasenweise hervorragend gespielt", schwärmte Head Coach Stan Van Gundy.

Vor allem Tony Battie zeigte im ersten Viertel mit sechs Punkten und sechs Rebounds eine exzellente Vorstellung unter den Körben und war somit maßgeblich an der letztlich entscheidenden 30:16-Führung nach dem ersten Viertel beteiligt.

Turkoglu und Lewis überzeugen

Denn fortan gelang es Philadelphia, angeführt von Thaddeus Young (19 Punkte) die Partie offen zu gestalten.

Allerdings sorgten auf Seiten der Magic die überragenden Akteure Hedo Turkoglu und Rashard Lewis, die jeweils 20 Punkte erzielten und acht Rebounds holten, dafür, dass der Vorsprung nicht wesentlich kleiner wurde.

Außerdem setzte Orlando im zweiten Durchgang trotz der Foulproblematik wieder vermehrt auf Howard, der dann mit 14 Punkten und acht Rebounds doch noch zu überzeugen wusste.

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