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Dwight Howard (mit Ball) im Duell mit San Antonios Altmeister Tim Duncan © getty

Die San Antonio Spurs marschieren gegen Orlando zum elften Sieg hintereinander. Durant und Nash feiern erfolgreiche Comebacks.

Von Martin Hoffmann

München - Beeindruckend war der Start der San Antonio Spurs schon vorher.

Doch der elfte Sieg der Texaner in Folge ist der, der dahinter auch noch ein dickes Ausrufezeichen setzt.

Mit einem 106:97 (53:52) gegen die Orlando Magic haben die Spurs ihre bislang schwerste Prüfung bestanden - und den zwölften Saisonerfolg im 13. Spiel eingefahren, womit sie ihren klubinternen Startrekord ausgebaut haben (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

"Die ersten fünf, sechs Spiele waren nicht gegen tolle Teams", bewertete Manu Ginobili, mit 25 Punkten bester Werfer San Antonios, die Lage: "Aber jetzt haben wir Phoenix, Utah und nun auch Orlando geschlagen, gegen die wir uns immer schwertun." 315872(DIASHOW: NBA-Woche fünf)

Nelsons Selbstanklage

Auch diesmal war die Partie bis zwei Minuten vor Schluss umkämpft, ehe sich die Magic in der Endphase zu viele Fehler leisteten.

Allein Jameer Nelson verantwortete in der Endphase zwei kostspielige Turnover: "Das muss ich besser machen", klagte er sich selbst an.

So nützte auch eine starke Vorstellung von Star-Center Dwight "Superman" Howard nichts, der mit 26 Punkten und 18 Rebounds sein Soll übererfüllte.

Bei den Spurs stach neben Ginobili auch Spielmacher Tony Parker mit 24 Zählern und zehn Assists hervor.

Celtics siegen ohne Rondo

Den immerhin zehnten Sieg im 14. Spiel holten die Boston Celtics mit 99:76 (64:42) bei den Atlanta Hawks.

Der Meister von 2008 sorgte schon im ersten Viertel für klare Verhältnisse, in dem er die Hawks mit 39:13 überrollte.

Den Ausfall des am Knie verletzten Point Guard Rajon Rondo verkrafteten die Celtics gut, Nate Robinson vertrat ihn mit 16 Punkten und zehn Assists würdig.

Erfolgreiche Comebacks für Durant und Nash

Saisonerfolg Nummer zehn gelang auch den Oklahoma City Thunder mit einem 117:110 (65:54) bei den Minnesota Timberwolves, der fünfte Sieg in Serie.

Kevin Durant zeigte sich von einer Knöchelverletzung gut erholt: Der Jungstar wurde mit 28 Punkten Topscorer und griff zudem acht Rebounds ab.

Auch Steve Nash feierte für die Phoenix Suns ein erfolgreiches Comeback und verhalf seinem Team mit 24 Punkten und neun Assists zu einem 123:116-Erfolg (59:45) bei den Houston Rockets.

Bester Scorer des Spieltags war Carmelo Anthony, der mit 39 Punkten beim 106:98 (51:52) der Denver Nuggets bei den Golden State Warriors Matchwinner war.

Clippers überraschen New Orleans

Eine Überraschung schafften die Los Angeles Clippers: Das derzeit schlechteste Team der Liga besiegte die zuvor in elf von zwölf Partien siegreichen New Orleans Hornets.

Der 99:95-Erfolg (55:57) war der zweite Saisonsieg im 13. Spiel für das Team des verletzten DBB-Centers Chris Kaman.

Eric Gordon mit 27 Punkten sowie Blake Griffin mit 24 Zählern und 13 Rebounds waren die Garanten des Coups.

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