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LeBron James wurde in den vergangenen beiden Spielzeiten zum MVP ausgezeichnet © getty

Miami bezwingt nach einem klärenden Gespräch Washington. Dabei trumpfen die 'Big Three' auf. Mit New Orleans geht es bergab.

Von Rainer Nachtwey

München/Miami - Nach vier Niederlagen aus fünf Spielen, zuletzt bei den Dallas Mavericks, musste etwas passieren.

Und der zuletzt stark in die Kritik geratene Coach Erik Spoelstra reagierte.

Er berief eine Mannschaftssitzung vor der Partie gegen die Washington Wizards ein - und es half.

Die Miami Heat um ihr Dreigestirn LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh gewann gegen den Hauptstadtklub mit 105:94 (24:21, 28:23, 28:25, 25:25) (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Lediglich ein Endspurt der Wizards in den letzten sieben Minuten verhinderte einen deutlicheren Sieg der Heat.

Big Three trumpfen auf

Verantwortlich für den Erfolg waren die "Big Three". Insgesamt erzielte das Trio 76 von Miamis 105 Punkten. James führte die Heat mit 30 Zählern an, Wade und Bosh brachten es auf 26 bzw. 20 Punkte.

"Wir müssen noch herausfinden, wie wir uns auf dem Court gegenseitig ergänzen", sagte James. Gegen Washington schienen die drei eine Lösung gefunden zu haben.

Wade bleibt aggressiv

Wade ergänzte: "Bron hat mir die ganze Zeit eingetrichtert: Bleibe aggressiv, bleibe aggressiv. Und am Schluss sind dann auch die Würfe gefallen."

Es war die entscheidende Phase, als Wade mit 15 Punkten im dritten Viertel einen Spurt anzog und Miami von 55:49 auf 73:57 davonzog.

Washingtons Kirk Hinrich nahm die Niederlage gefasst. "Wir wissen, dass sie unglaublich viel Talent besitzen. Aber heute haben ihre 'Big Three' es auch abgerufen und sie getragen", sagte der Guard 315872(DIASHOW: Die Bilder der 6. NBA-Woche).

Howard streckt Armstrong nieder

Für das negative Highlight der Partie sorgten Hilton Armstrong und Juwan Howard. Nach einem rüden Foul von Armstrong an Joel Anthony wollte der Washingtoner Center seinem Gegenspieler wieder aufhelfen.

Howard kam angerannt und schubste Armstrong weg, so dass der zu Boden krachte. Die Schiedsrichter schickten daraufhin beide zum Duschen.

"Mir gefällt das, was unser alter Mann gemacht hat", sagte Wade. Und der Starspieler dürfte damit den Einsatz für die Mannschaft gemeint haben, und nicht das Foul.

Die Sitzung scheint mehr als nur auf dem Platz gefruchtet zu haben.

SPORT1 fasst weiteres Geschehen aus der NBA zusammen:

Oklahoma City Thunder - New Orleans Hornets 95:89 (50:48)

Mit den New Orleans Hornets geht es nach dem hervorragenden Saisonstart mit elf Siegen aus zwölf Partien bergab.

Bei den Oklahoma City Thunder unterlag die Mannschaft aus dem "Big Easy" 89:95 (19:23, 29:27, 22:18, 19:27) und kassierte damit die vierte Pleite aus den letzten fünf Spielen.

Mit zwölf Siegen und nun fünf Niederlagen liegen die Hornets auf Platz drei der Southwest Division.

Thunder-Duo überragt

Bei den Thunder spielten die beiden Weltmeister Kevin Durant und Russell Westbrook groß auf. Durant war mit 26 Punkte und 11 Rebounds erfolgreichster Werfer.

Aber Westbrook erzielte 12 seiner 25 Zähler in der entscheidenden Phase. Zudem steuerte er 11 Assists, 5 Rebounds und 5 Steals zum Erfolg bei.

Utah Jazz - Milwaukke Bucks 109:88 (60:52)

Die Utah Jazz feierten gegen die Milwaukee bereits ihren 14. Saisonsieg und weisen damit den Liga-Bestwert auf. Dank Al Jeffersons 22 Punkten und 11 Rebounds bezwang die Truppe vom Großen Salzsee die Milwaukee Bucks mit 109:88 (30:26, 30:26, 20:21, 29:15).

Mit einer Bilanz von 14:5 verteidigte Utah in der Northwest Division die Tabellenspitze vor den Thunder, die auf 12 Erfolge und sechs Niederlagen kommen.

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