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Power Forward Dirk Nowitzki (r.) spielt seit 1998 bei den Dallas Mavericks © getty

Dirk Nowitzki und seine Mavericks setzen ihren Höhenflug fort und gewinnen auch in Utah. Dabei beenden sie eine Negativserie.

Von Barnabas Szöcs

München - Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks setzen ihre beeindruckende Siegesserie fort.

Der 93:81 (39:43)-Erfolg bei den Utah Jazz bedeutete bereits den achten Sieg der Texaner in Folge. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Gleichzeitig beendeten die Mavs den Lauf des Teams aus Salt Lake City, das vor der Partie ebenfalls sieben Erfolge in Folge aufweisen konnte.

Nach fünf Niederlagen hintereinander bei den Jazz konnte Dallas endlich wieder einen Sieg in Utah erzielen.

Nowitzki macht 26 Punkte

Bester Schütze der Gäste war Power Forward Dirk Nowitzki mit 26 Punkten. Der Deutsche holte zudem noch sechs Rebounds und traf insgesamt zwölf seiner 18 Versuche aus dem Feld.

"Wir fühlen, dass wir jedes Team überall schlagen können", meinte Small Forward Caron Butler, der mit 16 Punkten nach Nowitzki zweitbester Schütze der Mavericks war. "Wir spielen tollen Basketball."

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel und einem Drei-Punkte-Vorsprung für Dallas (23:20) erhöhten die Jazz das Tempo und holten sich durch einen Korb von Center Francisco Elson die 28:27-Führung vier Minuten nach Beginn des zweiten Abschnitts.

Knappe Führung der Jazz zur Pause

20 Sekunden vor der Pause manifestierte Utahs Bankspieler C.J. Miles mit einem Slam Dunk nach Vorarbeit von Spielmacher Deron Williams die 43:39-Führung der Gasteber zur Halbzeit.

Im dritten Viertel drehte Dallas' Point Guard Jason Kidd auf und erzielte acht seiner insgesamt 15 Punkte, darunter zwei verwandelte Dreier in Folge, gleichbedeutend mit der 62:55-Führung der Mavs. 318768(DIASHOW: NBA-Woche 6)

"Dallas hat uns in der zweiten Hälfte geschlagen", resümierte Utah-Coach Jerry Sloan. "Wir hatten in der Defensive echte Probleme gegen sie. Teilweise haben sie uns ziemlich verwirrt."

Dallas mit 52,6 Prozent Trefferquote

Kidd traf sechs seiner acht Versuche aus dem Feld, aber auch generell war die Trefferquote der Mavericks ein entscheidender Fakt beim 15. Saisonsieg.

Neben ihrer schwachen Freiwurf-Bilanz (20 von 30) verwandelten die Gastgeber nur 39,2 Prozent ihrer Feldversuche, während Dallas mit 52,6 mehr als die Hälfte aller Würfe versenkte.

"Wir konnten in der Pause etwas Energie tanken und spielten im dritten Viertel viel aggressiver", lobte Jason Kidd die Leistung seiner Mannschaft.

Williams mit schwacher Leistung

Besonders Deron Williams bot bei Utah eine unglückliche Vorstellung.

Der 26-Jährige wurde von Dallas ständig eng bewacht, verursachte so vier Ballverluste, traf lediglich vier seiner 13 Feldversuche und beendete den Tag mit zwölf Punkten.

Das letzte Viertel dominierte das Gäste-Team von Coach Rick Carlisle, baute den Vorsprung viereinhalb Minuten vor Ende der Partie nach einem Treffer von Jason Terry sogar auf 19 Zähler aus.

Bester Schütze bei der sechsten Saisonniederlage Utahs war Power Forward Paul Millsap mit 21 Punkten, Center Al Jefferson steuerte 18 Punkte bei.

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