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Devin Ebanks (l.) kam 2010 von der West Virginia University nach L.A. © getty

Die Lakers beenden durch einen klaren Sieg gegen Sacramento ihre Negativserie. Die Spurs drehen einen 15-Punkte-Rückstand.

Von Barnabas Szöcs

München - Die Los Angeles Lakers haben ihre längste Negativserie seit April 2007 beendet.

Nach vier Niederlagen in Folge feierte der amtierende Champion einen ungefährdeten 113:80 (52:35)-Erfolg über die Sacramento Kings. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Finals-MVP Kobe Bryant war mit 22 Punkten bester Schütze der Lakers, die damit ihren 14. Sieg im 20. Spiel einfuhren.

Center Pau Gasol und Power Forward Lamar Odom kamen auf je 16 Zähler.

Bryant scheut Prognosen

Den Stellenwert des dominanten Sieges gegen die schwachen Kings konnte Lakers-Coach Phil Jackson nicht so recht einschätzen: "Das ist schwer zu beurteilen. Ich weiß nicht, ob wir uns aus den Fängen befreit haben, die uns zuletzt zurückgehalten haben."

Kobe Bryant hielt sich mit langfristigen Prognosen über die Leistung des Meisters zurück: "Wir haben auf die richtige Weise gespielt. Das ist alles, was ich dazu sagen will. Dieser Sieg fühlt sich gut an, aber letztlich geht es uns darum, die richtigen Schritte zu machen, um erfolgreich zu sein."

Spielerisch hatten die Gastgeber gegen Sacramento nichts zu befürchten.

Die Kings lagen bereits nach der Pause mit 17 Punkten im Rückstand, um im dritten Viertel weiter an Boden zu verlieren.

Sacramento kein Problem für Lakers-Defensive

Der Champion legte noch einmal ordentlich nach, was vor allem durch Treffer von Bryant (sechs Punkte), Gasol (acht) und Odon (sieben) zu einem komfortablen 82:52-Puffer führte.

Ihre zuletzt in die Kritik geratene Defensive mussten die Lakers kaum auf Hochtouren fahren, zu harmlose Angriffe kamen von Sacramento. 315872(DIASHOW: Die Bilder der 6. NBA-Woche)

"Die Lakers waren sehr fokussiert, denn sie hatten den Sieg sehr nötig. Wir haben uns im ersten Viertel gut gehalten, doch als sich die Ballverluste und Fehlwürfe häuften, brach die Lawine los", befand Kings-Coach Paul Westphal.

Bei der 13. Niederlage der Kings, ihrer sechsten Pleite in Folge, stach Center Jason Thompson mit 19 Punkten und zehn Rebounds heraus.

San Antonio Spurs - Minnesota Timberwolves 107:101

Dank einem furiosen Schlussviertel verbesserten die San Antonio Spurs ihren NBA-Start-Rekord auf 16 Siege bei nur drei Niederlagen.

107:101 (53:54) gewannen die Spurs gegen die Minnesota Timberwolves, obwohl die Gäste vor dem letzten Abschnitt mit 86:71 in Front lagen.

"Es war ein tolles Schlussviertel, unser Team hat sich wirklich ins Zeug gelegt", lobte Spurs-Center Tim Duncan seine Mannschaft.

Mit zahlreichen Ballverlusten und Fehlwürfen brachte Minnesota die anfangs schwächelnden Spurs wieder ins Spiel.

Duncan gelingt ein Double-Double

"So sind Spitzenmannschaften eben. Gute Teams haben das Selbstvertrauen, um wieder ins Spiel zu finden. Die wissen, wie man sich aus Gruben herausbuddelt", lobte Timberwolves-Coach Kurt Rambis den Gegner.

Mit 22 Punkten und zehn Rebounds gelang Duncan ein Double-Double, zudem war er bester Schütze San Antonios.

Seine Kollegen Tony Parker und George Hill trugen jeweils 20 Zählern zur 15. Saisonniederlage Minnesotas bei.

Für die Timberwolves holte Power Forward Michael Beasley 28 Punkte, gefolgt von Kevin Love mit 25.

Boston Celtics - Chicago Bulls 104:92

Beim 104:92 (53:48)-Erfolg der Boston Celtics über die Chicago Bulls übte Kevin Garnett ein wenig Rache an Bulls-Center Joakim Noah.

Noah hatte den Power Forward der Celtics in einem Radio-Interview als "gemein" und "hässlich" bezeichnet, optisch wie als auch in seiner Persönlichkeit.

"Jeder hat eine Meinung", erwiderte Garnett lässig, nachdem er gegen die Bulls 20 Punkte erzielte und zudem 17 Rebounds holte ? Saisonbestwert für den 34-Jährigen.

"Big Three" ragen heraus

Paul Pierce war beim 15. Sieg Bostons mit 18 Punkten nach Garnett zweitbester Schütze der Celtics, gefolgt von Spielmacher Ray Allen mit 14.

Schandmaul Noah kam bei der achten Niederlage seiner Bulls auf 14 Punkte und zehn Rebounds.

Bester Werfer Chicagos war Point Guard Derrick Rose mit 20 Zählern und acht Assists. Der wieder genesene Forward Carlos Boozer erzielte zwölf Punkte.

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