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Dirk Nowitzki wurde bisher viermal in das All-NBA-First-Team berufen © getty

Die Mavericks schlagen auch die Golden State Warriors und setzen ihren Lauf fort. Dirk Nowitzki gelingt eine Saisonbestmarke.

Von Eric Böhm

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben ihren unheimlichen Lauf fortgesetzt.

Dirk Nowitzki und Co. feierten beim 105:100 (50:48) gegen die Golden State Warriors bereits ihren zehnten Sieg in Folge und bleiben das heißeste Team der NBA. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Dirkules" zeigte mit 25 Punkten wie gewohnt seine Offensivqualitäten und trug mit vier Blocks sogar eine Saisonbestleistung zum neunten Heimsieg der Saison bei.

Zum neunten Mal in der Teamgeschichte haben die Mavericks damit mindestens zehn Spiele hintereinander siegreich bestritten. In der letzten Saison gelang dem Team von Head Coach Rick Carlisle sogar eine Serie von 13 Erfolgen.

Chandler krank

Vor der Partie gab es für die Gastgeber aber zunächst eine schlechte Nachricht.

Tyson Chandler fiel mit einem Magenvirus aus und musste in der Startformation durch Brendan Haywood ersetzt werden.

Als dieser sich jedoch zwei schnelle Fouls leistete, schlug plötzlich die Stunde des Backups Ian Mahinmi. Der Franzose hatte im bisherigen Saisonverlauf lediglich 39 Minuten gespielt, wurde gegen die Warriors mit 12 Punkten und 10 Rebounds aber zu einem entscheidenden Faktor.

"Ich freue mich für ihn, denn diese Leistung bringt er jeden Tag im Training", sagte Jason Terry, der 20 Zähler von der Bank beisteuerte.

Kidd mit der Entscheidung

Das war auch dringend nötig.

Denn die Gäste aus Kalifornien erwiesen sich für die Mavericks wieder einmal als harter Brocken und hatten bis in die Schlussminute eine Chance auf den Sieg, ehe Jason Kidd einen Dreier zum 102:94 verwandelte.322221(DIASHOW: Die Bilder der 7. NBA-Woche)

Es waren die einzigen Punkte des Aufbauspielers, der freilich sieben Assists und keinen einzigen Ballverlust aufzuweisen hatte.

Auch Caron Butler wusste mit 19 Punkten und sechs Rebounds zu überzeugen.

Nowitzki lobt Backup

Im letzten Viertel, als Golden State plötzlich 79:78 führte, übernahmen allerdings Nowitzki, Terry und Mahinmi das Kommando und sorgten für 24 der 34 Mavericks-Punkte.

Nowitzki traf insgesamt zehn seiner 18 Würfe aus dem Feld und hält damit seine unglaubliche Feldwurfquote bei über 55 Prozent.

Er fasste die Leistung Mahinmis und des zweiten französichen "Big Man" Alex Ajinca, der ebenfalls einige wertvolle Minuten lieferte, mit einem Wort zusammen: "Fantastisch."

Mahinmi stolz

Auch sein Coach war mit Mahinmi ausgesprochen zufrieden.

"Er hat heute den Unterschied gemacht. Ich mag seine Energie. Er hat auf jeden Fall Argumente für mehr Spielzeit geliefert", sagte Carlisle.

Der so gelobte Mann aus Rouen war einfach nur glücklich.

"Bis zum Ende auf dem Feld zu stehen war einfach toll. Ich werde nie mein erstes Double-Double vergessen", sagte Mahinmi.

Curry stark

Das Kontrastprogramm zu den Mavs lieferten natürlich die Warriors.

Die Gäste, bei denen Stephen Curry mit 21 Zählern herausragte, kassierten ihre neunte Pleite in den letzten zehn Spielen, obwohl sie eine über weite Strecken gute Leistung ablieferten.

"Wir fahren bisher nicht die entsprechenden Resultate ein, aber wir spielen mit viel Einsatz. Wenn wir diese Leistung regelmäßig bringen, wird sich der Erfolg einstellen", zog Coach Keith Smart ein positives Fazit.

In die gleiche Kerbe schlug auch Monta Ellis, der 18 Punkte markierte. "Wir müssen uns nicht grämen. Ich denke, dass wir ihnen einen guten Kampf geliefert haben", sagte der Combo-Guard der Warriors.

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