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Bostons Spielmacher Rajon Rondo (M.) kam 2006 zu den Celtics © getty

Mit einem perfekten Spielzug entscheiden Bostons Kevin Garnett und Rajon Rondo das Spiels gegen die 76ers. Portland siegt.

Von Barnabas Szöcs

München - Mit einem Alley-Oop haben sich die Boston Celtics 1,4 Sekunden vor dem Ende der Partie gegen Philadelphia ihren 18. Sieg der Saison gesichert.

Das 102:101 (56:55) bei den 76ers gestaltete sich zu einem äußerst ausgeglichenen Spiel, das sich erst in den Schlusssekunden zugunsten der Celtics wendete. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Beim Stand von 100:99 für die Gäste und sechs Sekunden auf der Uhr riss Philadelphias Shooting Guard Andre Iguodala die heimischen Fans mit einem herrlichen Lauf zum Brett und anschließendem Hakenwurf aus den Sitzen. Die 101:100-Führung.

Mit einem letzten präzisen Pass jenseits der Dreier-Linie suchte und fand Rajon Rondo den mäßig verteidigten Power Forward Kevin Garnett unter dem Korb. Garnett beförderte den heranfliegenden Ball aus der Luft in den Korb. 322221(DIASHOW: Die Bilder der 7. NBA-Woche)

Allen bester Werfer bei Boston

"Rajon lieferte einen perfekten Pass, den ich nur noch versenken musste", sagte der Matchwinner: "Das Verrückte an der Sache ist nur, dass ich diesen Spielzug im Training ziemlich oft vermasselt habe. Es ist nur fair, dass die Basketballgötter ausgerechnet jetzt ein Einsehen hatten."

Bei Bostons neuntem Saisonsieg in Folge markierte Shooting Guard Ray Allen mit 23 Punkten den Bestwert seiner Mannschaft, ihm folgten Rajon Rondo (19) und Bankspieler Glen Davis (14).

"Was für ein bittere Niederlage. Das wäre ein unglaublicher Sieg für uns gewesen", meinte Philadelphias enttäuschter Coach Doug Collins.

Bei den Verlierern aus Philadelphia trafen gleich sieben Spieler zweistellig, Bester Werfer war Guard Jodie Meeks mit 19 Punkten.

Portland Trail Blazers - Dwight Howard 97:83

Selbst 39 Punkte und 15 Rebounds von "Superman" Dwight Howard halfen nichts gegen einen grimmigen Andre Miller.

Die Portland Trail Blazers sicherten sich gegen die Orlando Magic mit 97:83 (45:46) ihren elften Sieg im 22. Spiel, gleichzeitig ihren dritten Erfolg in Serie.

Point Guard Miller war nach seiner Spielsperre gegen Phoenix wieder dabei und drückte mit 22 Punkten als bester Schütze Portlands dem Spiel seinen Stempel auf.

Wegen einer unnötig harten Auseinandersetzung mit Clippers-Forward Blake Griffin wurde der Routinier für ein Spiel gesperrt, was seine Serie von 632 Spielen in Folge - die längste Zeitspanne aller noch aktiven NBA-Spieler - unsanft unterbrach.

Portland mit starker Aufholjagd

"Ich wollte bei der Rückkehr meine Emotionen im Griff haben und ein normales Spiel spielen", meinte der immer noch leicht angesäuerte Miller.

Portland-Guard Wesley Matthews kam auf 20 Punkte, Small Forward Nicolas Batum steuerte 15 Zähler bei.

Der Magen-Darm-Virus, der Dwight Howard, Jameer Nelson und einigen anderen Orlando-Akteuren vor einigen Tagen das Leben erschwerte, war nicht verantwortlich für die dritte Pleite der Magic hintereinander.

Vielmehr hing es mit einer starken Aufholphase der Trail Blazers zusammen. Trotz eines schwaches ersten Viertels der Gastgeber (14:22) sah es kurz vor der Pause wieder wesentlich freundlicher für Portland aus.

Van Gundy kritisiert sein Team

Ein Dreier von Matthews sorgte für den 43:44-Anschluss, bevor Howard mit einem Dunk die Führung wieder etwas ausdehnte.

Nach der Pause war Portland das aggressivere Team und holte sich am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von 14 Punkten den Sieg.

"Wir müssen unsere Partien mit mehr Energie und Aufmerksamkeit spielen", kritisierte Magic-Coach Stan Van Gundy die Leistung seiner Mannschaft.

Orlandos Power Forward Rashard Lewis war nach dem überragenden Dwight Howard mit elf Punkten zweitbester Werfer der geschlagenen Magic.

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