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LeBron James (l.) und Chris Bosh kamen aus Cleveland bzw. Toronto nach Miami © getty

Dank starker Vorstellung von James und Wade siegt das Star-Ensemble zum siebten Mal in Folge - und verdrängt Orlando.

Von Martin Hoffmann

München - Es gibt nichts, was die statistikverrückten US-Sport-Beobachter nicht in ihren Datenbanken haben.

So wussten die Berichterstatter nach dem Triumph der Miami Heat bei den Golden State Warriors nicht nur zu vermelden, dass dieser siebte Sieg in Folge für die längste Siegesserie der Heat in dieser Saison gesorgt hat.

Sie wussten auch gleich, dass die Heat mit dem 106:84-Erfolg den elf Jahre alten Klubrekord der meisten zweistelligen Siege in Folge durchbrach 322221(DIASHOW: Die Bilder der 7. NBA-Woche).

Was LeBron James, Dwyane Wade, Chris Bosh und Co. aber wichtiger sein dürfte: Der Sieg katapultierte sie zum ersten Mal in dieser Saison dorthin, wo sie nach ihren Ansprüchen hingehören: Auf Platz eins in der Southeast Division (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

In Triple-Double-Nähe

Den eroberten die Heat, weil Konkurrent Orlando Magic mit einem 105:117 in Utah zum vierten Mal in Folge verlor.

Und weil das blendend aufgelegte Duo James-Wade für einen letztlich ungefährdeten Erfolg sorgte:

Wade kam mit 34 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists in Triple-Double-Nähe. James mit 24 Zählern, sieben Rebounds und neun Assists ebenso.

Ellbogen-Check gegen Wade

Dabei war die Spielzeit der beiden Topstars eingeschränkt.

Wade verbrachte er große Teil des ersten Viertels auf der Bank: Nach einem Ellbogentreffer von Andrew Biedrins in der ersten Minute blieb er rund eine Minute am Boden liegen und musste längere Zeit behandelt werden.

James lief nach 15 Punkten im dritten Viertel im Schlussdurchgang nicht mehr auf.

Klarheit im dritten Viertel

Miami hatte Startschwierigkeiten bei dem Team, das es in den vergangenen elf Duellen nur einmal hatte besiegen können.

Nur 48:45 hieß es zur Halbzeit, danach aber sorgten die Gäste mit einer 18:3-Serie für klare Verhältnisse.

Für Golden State war es die fünfte Heimniederlage in Folge, nachdem es zu Beginn fünf Siege in der Oracle Arena gegeben hatte.

"Haben es kapiert"

"Ich und D-Wade haben es kapiert", meinte James, der vor der Siegesserie vier von fünf Spielen mit Miami verloren hatte, nach der Schlusssirene:

"Wir sind zurückgegangen zu der Spielweise, die uns in dieser Liga zu dem gemacht hat, was wir sind. Das Ergebnis: Wir spielen guten Basketball, offensiv wie defensiv."

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