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Dirk Nowitzki kam 1999 aus Würzburg zu den Dallas Mavericks © getty

Der Saisonstart misslingt den Mavericks endgültig. Eine starke Vorstellung von Nowitzki reicht gegen die L.A. Clippers nicht.

Von Felix Götz

München - Den Saisonauftakt haben sich die Dallas Mavericks ganz anders vorgestellt.

Im sechsten Spiel hagelte es mit 92:103 bereits die vierte Niederlage. Und das gegen die Los Angeles Clippers, die zuvor alle sechs Partien verloren hatten.

Dabei war Dirk Nowitzki der einzige auf Seiten der Mavs, der sich gegen die Niederlage stemmte. Der Würzburger überragte mit 33 Punkten und sieben Rebounds, wurde allerdings von seinen Teamkollegen größtenteils im Stich gelassen.

Green als einziger Helfer

Nur Gerald Green, der nach dem Ausfall von Josh Howard (Handgelenksverletzung) in die Starting Five rückte, unterstützte Nowitzki mit 13 Punkten und 12 Rebounds nach Kräften.

Der dritte und damit letzte Spieler auf Seiten der Mavs, der zweistellig punktete war Jerry Stackhouse mit 10 Zählern.

So hielt Nowitzki die Mavs in den ersten drei Dritteln quasi im Alleingang im Spiel. Mit vier Zählern Rückstand ging Dallas ins letzte Viertel.

Ganz schwacher Terry

Dann war das Spiel aber nicht mehr offen zu gestalten, was vor allem daran lag, dass es bei Dallas einige Totalausfälle gab.

Jason Terry kam beispielsweise auf acht Punkte und traf dabei aus dem Feld nur 3 von 15 Versuchen. Seine ersten 11 Würfe gingen allesamt daneben. Insgesamt versenkten die Mavs nur 41 Prozent ihrer Versuche aus dem Feld.

Ganz anders sah das bei Los Angeles aus. Die Clippers traten im Staples Center als geschlossene Einheit auf.

"Gemeinsam gut gearbeitet"

Eine gute Verteidigung und eine solide Offensive genügten dem Team von Head Coach Mike Dunleavy zum ersten Sieg dieser Saison.

"Wir haben alle gemeinsam gut gearbeitet. Das war in der Defensive ein großartiger Auftritt und wir waren für 48 Minuten sehr konzentriert", schwärmte der mit 22 Punkten fleißigste Punktesammler bei den Clippers, Baron Davis.

Bei L.A. punkteten gleich sechs Akteure im zweistelligen Bereich. Darunter auch Chris Kaman (10 Zähler). Neben Davis überzeugte aber vor allem Al Thornton mit 17 Punkten.

Auf dem Weg der Besserung

Vor allem als es gegen Ende der Partie darauf ankam war der 24-jährige Forward zur Stelle. Ihm gelangen in den letzten sechs Minuten acht Punkte.

Damit sind sich die Clippers sicher, nun endlich auf dem Weg der Besserung zu sein.

"Wenn du viele neue Spieler in deinem Team hast, dann ist es manchmal anfangs schwierig. Aber je mehr Zeit wir miteinander verbringen und je mehr Spiele wir machen, umso besser wird es", sagte Davis.

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