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Allen Iverson begann seine NBA-Karriere 1996 in Philadelphia © getty

Für die Detroit Pistons ist der Meister trotz Neuzugang Allen Iverson eine Nummer zu groß. Die New York Knicks überraschen Utah.

Von Felix Götz

München - Allen Iverson bekam zu seinem Heimdebüt Standing Ovations, Gänsehaut und eine Lehrstunde von den Boston Celtics.

Der amtierende NBA-Champion verteidigte gewohnt stark und gewann am Ende im "Palace of Auburn Hills" ungefährdet mit 88:76.

Dabei legten die Celtics nach einem ausgeglichenen ersten Viertel in den zweiten zwölf Minuten die Grundlage zum Sieg.

Der Grund: Mit Tony Allen machte ein Mann von der Bank eine super Partie und kam auf 23 Punkte und 5 Rebounds. Zweitbester Scorer bei Boston war Ray Allen mit 17 Punkten.

Ordentliches Debüt

Für die Pistons, die ihre zweite Saisonniederlage hinnahmen, erzielte der überragende Tayshaun Prince 23 Zähler und holte acht Rebounds.

Im Mittelpunkt stand aber natürlich Neuzugang Iverson, der aus Denver kam und mit 10 Punkten und 4 Rebounds ein insgesamt ordentliches Heimdebüt feierte.

Bereits vor der Partie erhoben sich die Zuschauer und applaudierten so laut, dass die Vorstellung der Mannschaften im Trubel um "The Answer" unterging.

"Das ist alles, was du willst"

"Ich hatte Gänsehaut. Das ist alles was du willst, wenn du wechselst. Sie gaben mir ein besonderes Gefühl und akzeptierten mich sofort", schwärmte der 33-Jährige nach der Partie.

Auch wenn noch nicht alles funktionierte, Iverson hatte unter anderem 4 Turnovers und traf aus dem Feld nur 4 von 11 Würfen, war auch Head Coach Mike Curry guter Dinge.

"Wenn du einen neuen Spieler bekommst, der auch viel spielen wird, dann ändert das zu 75 Prozent deine Offensive. Das ist sehr schwierig. Er hat bereits viele Dinge gut gemacht. Ich werde ihm sagen, dass er noch aggressiver werden muss."

New York Knicks - Utah Jazz

Die New York Knicks sorgten mit dem etwas überraschenden 107:99 gegen Utah für die erste Niederlage der Jazz in der laufenden Saison.

Der Schlüssel zum Erfolg waren eine bärenstarke Verteidigung und die überragenden Auftritte von Jamal Crawford (32 Punkte) und Zach Randolph (25 Punkte, 14 Rebounds).

"Wir haben mit viel Energie gespielt und können mit vielen Teams gut mithalten. Wir müssen auf dieser Leistung in den nächsten Spielen aufbauen", sagte Chris Duhon, der 16 Punkte erzielte.

Boozer mit 19 Punkten

Bei Utah machte sich das Fehlen von Guard Deron Williams bemerkbar. Außerdem hatte Carlos Boozer, der mit 19 Zählern Topscorer bei Utah war, bald in der zweiten Halbzeit vier Fouls.

"Wir haben keinen guten Job gemacht und hatten zu viele Ballverluste", sagte der in Aschaffenburg geborene Boozer.

Zweitbester Scorer war bei Utah Andrei Kirilenko mit 18 Punkten vor Mehmet Okur mit 17 Zählern.

L.A. Lakers - Houston Rockets

Die dritte Niederlage der Houston Rockets war eine ganz bittere. Mit einer 82:111-Packung schlich das Team von Head Coach Rick Adelman aus dem Staples Center.

Hauptverantwortlich für die Klatsche war ein mit 39:17 überragendes Schlussviertel der Lakers und Kobe Bryant, der 23 Punkte zum Sieg beisteuerte.

Neben Bryant überzeugte Pau Gasol mit 20 Zählern und 15 Rebounds.

Brooks einziger Lichtblick

Die Rockets enttäuschten hingegen auf ganzer Linie. Einziger Lichtblick bei Houston war Aaron Brooks, der von der Bank kam und 20 Punkte erzielte.

Yao Ming, Luis Scola und Carl Landry waren mit jeweils 12 Punkten schon die zweitbesten Scorer der Houston Rockets.

Weitere Ergebnisse:

Toronto - Charlotte 89:79Beste Werfer: Chris Bosh 30 Punkte - D.J. Augustin 14 Punkte

Atlanta - Oklahoma City 89:85Beste Werfer: Joe Johnson 25 Punkte - Kevin Durant 20 Punkte

Memphis - Denver 90:100Beste Werfer: O.J. Mayo 31 Punkte - Carmelo Anthony 24 Punkte

Golden State - Sacramento 98:115Beste Werfer: Andris Biedrins 16 Punkte - Kevin Martin 27 Punkte

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