vergrößernverkleinern
Der Argentinier Manu Ginobili spielt seit 2002 bei den San Antonio Spurs © getty

Mit zwei entscheidenden Aktionen avanciert der Argentinier zum Mann des Spiels und sorgt für den Sieg der Spurs in Denver.

Von Barnabas Szöcs

München - Manu Ginobili war der Held des Abends.

Nicht nur, dass der Argentinier den letzten Wurf der San Antonio Spurs zum 113:112 (60:57) gegen die Denver Nuggets versenkte.

Mit seinem Körpereinsatz erzwang er danach auch das Offensivfoul gegen Carmelo Anthony quasi mit der Schlusssirene. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Beim siebten Sieg der Spurs in Folge erkannten die Schiedsrichter in der letzten Aktion von Denvers Small Forward ein Foul und verwehrten Anthony den versenkten Korbleger. 325326(DIASHOW: Die Bilder der 8. NBA-Woche)

"Es scheint fast, als würde es den Schiedsrichter gefallen, solche Entscheidungen gegen uns zu treffen", ärgerte sich Nuggets-Coach George Karl über die entscheidende Szene.

Fehlpass bringt Denver die späte Führung

"Ich wusste, dass Carmelo Anthony den Korb attackieren wird. Wir wollten ihm die Möglichkeit zum Wurf unter keinen Umständen geben. Er hat mich an der Brust erwischt", sagte Retter Ginobili, der im vorherigen Spiel gegen Milwaukee den entscheidenden Wurf erzielte.

Der Krimi entschied sich erst in den Schlussmomenten der Partie, als Anthony acht Sekunden vor dem Ende ein wuchtiger Dunk zum 110:111 aus Sicht Denvers gelang. Der anschließende Fehlpass von Antonio McDyess landete erneut beim Superstar der Nuggets, der damit sein Punktekonto auf 31 erhöhte und sein Team mit 112:111 in Führung brachte.

Danach schlug die Stunde des Manu Ginobili.

Bester Schütze der Gäste war der zweimalige MVP Tim Duncan mit 28 Punkten und 16 Rebounds. Guard Tony Parker steuerte 24 Zähler und neun Assists bei.

San Antonio bleibt nach dem 22. Sieg im 25. Spiel die beste Mannschaft der Liga, die Nuggets hingegen kassierten ihre zehnte Pleite der Saison und rangieren in der Northwest Division auf Platz drei.

New Jersey Nets - Washington Wizards 97:89

Mit dem 97:89 (55:38)-Erfolg über Washington konnten die New Jersey Nets ihre Negativserie stoppen und den ersten Sieg nach acht Niederlagen feiern.

Dank seiner 29 Punkten und neun Assists war Guard Devin Harris bester Akteur der gastgebenden Nets, die erst ihren siebten Sieg im 26. Spiel einfuhren und weiterhin das Schlusslicht der Atlantic Division sind.

Bei Washington kam Bankspieler Nick Young als bester Schütze seines Teams auf 22 Zähler.

Für die Wizards war es die 18. Niederlage im 24. Spiel, damit belegt das Team aus der US-Hauptstadt den letzten Platz der Southeast Division.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel