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"Superman" Dwight Howard (M.) spielt seit 2004 bei den Orlando Magic © getty

Die Magic müssen gegen die 76ers auf Neuzugang Gilbert Arenas verzichten und verlieren. San Antonio zittert zum sich Sieg.

Von Barnabas Szöcs

München - Gegen Philadelphia mussten die Magic noch ohne ihre spektakulären Neuverpflichtungen auskommen.

Nach dem Mega-Trade von Gilbert Arenas aus Washington sowie Hedo Türkoglu und Jason Richardson (beide aus Phoenix) 246607(NBA-Wechselbörse) hatte Orlandos Coach Stan Van Gundy bei der 89:97- (39:40)-Niederlage seiner Mannschaft lediglich acht Spieler zur Verfügung. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der abrupte Wegfall der getradeten Rashard Lewis (nach Washington), Vince Carter, Mickael Pietrus, Marcin Gortat und Earl Clark (alle nach Phoenix) machte sich im Spiel der Gastgeber sichtlich bemerkbar.

Howard mit 26 Punkten bester Scorer der Partie

Dank ihrer starken Defensive zogen die Gäste nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte davon und führten vor dem letzten Viertel mit 71:64. Am Ende konnten auch die 26 Punkte und 20 Rebounds von "Superman" Dwight Howard nichts an der zehnten Pleite der Saison ändern.

"Jeder Trade verändert die Psyche der Mannschaft", sagte 76ers-Trainer Doug Collins zum turbulenten Dreh des Personalkarussells des Gegners.

Ganz so verständnisvoll zeigte sich Van Gundy nach der sechsten Niederlage aus den vergangenen sieben Partien nicht: "Da gibt es keine Ausreden. Im fünften Spiel hintereinander haben wir nach der Pause miserabel verteidigt. Mir fallen keine Entschuldigungen mehr ein."

Bester Werfer der 76ers war Point Guard Lou Williams mit 24 Punkten. Andre Iguodala kam auf 21 Zähler, Elton Brand gelang mit 20 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double.

San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 112:106 n.V.

San Antonio bleibt auch weiterhin die erfolgreichste Mannschaft der NBA.

Mit dem 112:106 (100:100)-Erfolg über die Memphis Grizzlies nach Verlängerung verbesserten die Spurs ihren NBA-Start-Rekord auf 23 Siege bei nur drei Niederlagen.

Den Sieg mussten sich die Spurs aber hart erarbeiten.

21 Sekunden vor dem Ende (97:100) glich Grizzlies-Guard O.J. Mayo mit seinem fünften erfolgreichen Dreier das Spiel zum 100:100 aus und zwang damit San Antonio in die Verlängerung. Ein letzter Wurf von Richard Jefferson eine Sekunde vor Schluss aus der Zone traf nicht einmal den Ring. 325326(DIASHOW: Die Bilder der 8. NBA-Woche)

Duncan glänzt in der Overtime

In der Overtime zeigte sich dann die Erfahrung von Tim Duncan.

Dem zweimaligen MVP gelang beim Stand von 104:103 für seine Spurs ein Korbleger zum 106:103, um danach mit einem Block gegen Mike Conley seinem Kameraden Richard Jefferson zwei weitere Punkte zu ermöglichen.

Tony Parker glänzte mit 37 Punkten und neun Assists, versenkte dabei 15 seiner 21Versuche aus dem Feld.

Der knappe Ausgang störte ihn dabei ziemlich wenig: "Solange wir diese Spiele gewinnen, ist mir das egal."

Mayo erwies sich bei Memphis mit 27 Punkten als bester Scorer, Zach Randolph holte 21 Rebounds.

Chicago Bulls - Los Angeles Clippers 99:100

Derrick Rose fehlte gegen die Clippers am Ende das Glück.

Beim Stand von 98:100 aus Sicht seiner Chicago Bulls und 0,8 Sekunden auf der Uhr verwandelte der All-Star seinen ersten Freiwurf nach einem Foul, der zweite Versuch jedoch ging daneben und besiegelte die 99:100 (53:61)-Pleite der Gastgeber.

"So ist Basketball eben. Ich dachte der Ball geht rein. Das nächste Mal werde ich in solch einer Situation treffen", sagte der enttäuschte Point Guard.

Rose erzielte als bester "Bulle" 34 Punkte, Clippers-Center Blake Griffin kam auf 29 Zähler und zwölf Rebounds.

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