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Gilbert Arenas verpasste letzte Saison 50 Spiele aufgrund einer Sperre © getty

Orlandos Abwärtstrend hält an. Ein Neuzugang ist dennoch optimistisch. Phoenix wartet auf den ersten Einsatz seiner Neuen.

Von Rainer Nachtwey

München/Atlanta - Der neue Anzug der Orlando Magic sitzt noch nicht:

Auch mit den 246607Neuzugängen Gilbert Arenas, Hedo Türkoglu und Jason Richardson konnte die Mannschaft aus Florida seine Negativserie nicht stoppen (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Beim 81:91 (14:20, 24:23, 20:22, 23:26) bei den Atlanta Hawks kassierten die Magic die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen.

"Wenn es erst einmal läuft, wird es großartig", machte sich Center Dwight Howard Mut. "Der Monat ist für uns grausam, aber jeder gibt sein Bestes und lässt den Kopf hängen."

Arenas findet Einstand in Ordnung

Der Starspieler war mit 19 Punkten und 20 Rebounds Orlandos bester, erhielt aber zu wenig Unterstützung.

Die drei Neuzugänge brachten es lediglich auf 27 Zähler. Arenas steuerte 10, Richardson 9 und Türkoglu 8 Punkte bei.

"Für die drei war das nicht einfach mit den Emotionen und all dem Wirbel um sie. Keiner hat gut gespielt, sie hatten noch nicht das Gefühl für den Wurf", analysierte Coach Stan Van Gundy die Leistung des Trios.

"Dafür, dass wir erst ein paar Stunden zusammen sind, war das schon in Ordnung", meinte Arenas. 327661(DIASHOW: Die Bilder der 9. NBA-Woche)

Große Fünf als Erfolgsrezept

Die Hawks wussten trotz der Kaderveränderungen bei Orlando, wo sie ansetzen musste.

"Sie sind von der Art weiterhin das gleiche Team. Sie werfen viel aus der Distanz. Gleiches Team, aber andere Spieler", meinte Al Horford, mit 24 Zählern eifrigster Punktesammler des Spiels.

Und Coach Larry Drew hatte noch einen weiteren Schachzug auf Lager. Er stellte Jason Collins gegen Howard und nahm dafür Marvin Williams aus der Startfünf.

Horford rutschte dadurch auf die Vier, Josh Smith auf den Flügel.

"Der Schlüssel war die große Aufstellung. Jason hat großartig gespielt und mir dadurch mehr Freiräume ermöglicht", lobte Horford seinen Center-Kollegen.

SPORT1 fasst weiteres Geschehen aus der NBA zusammen:

San Antonio Spurs - Phoenix Suns 118:110

Auch für die in den Trade verwickelten Phoenix Suns setzte es eine Pleite. Noch ohne die Neuzugänge Vince Carter, Marcin Gortat und Mickael Pietrus unterlag die Truppe aus Arizona bei den San Antonio Spurs mit 110:118 (26:27, 28:26, 24:40, 32:25). 246607(NBA-Wechselbörse)

Die Texaner verteidigten mit dem 24.Seg im 27. Saisonspiel den Spitzenplatz in der NBA.

Phoenix nimmt in der Pacific Division zwar noch Rang zwei auf, weist aber eine negative Bilanz auf.

Duncan nicht aufzuhalten

Tim Duncan war mit 20 Punkten und 15 Rebounds San Antonios herausragender Spieler. "Niemand von ihnen konnte Timmy stoppen", brachte es Aufbauspieler Tony Parker auf den Punkt.

"Bei uns läuft es einfach im Moment. Aber es gibt noch einiges, was wir besser machen können", sagte der Matchwinner.

Nash baut auf Neuzugänge

Ein Einbruch im dritten Viertel, als die Suns mit 19 Punkten in Rückstand gerieten sorgte für die Entscheidung. Trotz der 14. Niederlage im 27. Saisonspiel ist Spielmacher Steve Nash zuversichtlich.

"Es kommen jetzt drei Jungs hinzu. Sie bringen uns mehr Größe, Verteidigung- und Scoring-Qualitäten. Dadurch sollten wir besser werden", sagte Nash.

Cleveland Cavaliers - Utah Jazz 90:101

Utahs Coach Jerry Sloan kennt das Gefühl, ein Spiel zu gewinnen. Dennoch dürfte der 1210. ein besonderer gewesen sein, auch wenn er ihn seiner gewissen Art und Weise relativierte.

Durch das 101:90 (24:20, 25:24, 27:20, 25:26) zog der einstige Profi der Chicago Bulls mit Trainer-Legende Pat Riley nach Erfolgen gleich.

"Ich verschwende daran keinen Gedanken. Das habe ich als Spieler und Coach immer so gehalten. Mir geht es nur darum, zu gewinnen", sagte Sloan. Statistiken hätten keinen Wert.

In der Rangliste liegt Sloan nur noch hinter Lenny Wilkens (1332) und Don Nelson (1335) auf Rang drei.

Gibsons Bestmarke reicht nicht

Beste Werfer der Jazz waren C.J. Miles (22 Punkte) sowie Paul Millsap und Raja Bell mit jeweils 19 Zählern. Bei den Cavaliers stellte Bankspieler Daniel Gibson mit 29 Punkten einen Karriere-Bestwert.

Utah rangiert in der Northwest Division mit einer Bilanz von 20:9 auf Platz 1, Cleveland mit 8:20 im Tabellenkeller der Central.

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