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LeBron James spielte von 2003 bis 2010 bei den Cleveland Cavaliers © getty

Die Heat siegen dank James und Bosh in Phoenix und sind bereit für das Duell mit dem Titelverteidiger. Eine Box-Legende schaut zu.

Von Björn Seitner

München - Die Partie bei den Phoenix Suns war für Miami eine Mischung aus Regeneration und Vorbereitung.

Von der Schlappe gegen Dallas zeigten sich die Heat beim 95:83 (45:39) erholt, für das kommende Topspiel am 1. Weihnachtsfeiertag bei den Los Angeles Lakers dagegen startklar.

"Ich glaube wir sind bereit für die Partie", ließ Miami-Coach Erik Spoelstra optimistisch verlauten. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Dann wird für die Heat wohl auch Dwyane Wade (Knieverletzung) wieder auflaufen können - gegen die Suns reichten die "Miami Twice".

59 Punkte von James und Bosh

LeBron James und Chris Bosh sorgten mit insgesamt 59 Punkten für Miamis achten Auswärtssieg in Serie.

Die Suns befinden sich allerdings gerade im Umbruch: Jason Richardson, Hedo Turkoglu and Earl Clark wurden für Vince Carter, Marcin Gortat und Mickael Pietrus mit den Orlando Magic getauscht.

Noch ohne Gortat und Pietrus startete Phoenix allerdings stark in die Partie und ging im ersten Viertel sogar mit 21:10 in Führung.

17:4-Lauf für Miami

Doch James brachte die Heat - über die komplette Partie von den Suns-Fans mit Pfiffen begleitet - mit elf seiner insgesamt 36 Punkte auf 19:22 heran.

Im zweiten Viertel übernahm Bosh das Kommando.

Durch sieben schnelle Punkte des Texaners glich Miami aus und startete einen 17:4-Lauf, der die Heat mit 45:39 in die Halbzeit gehen ließ.

327661(DIASHOW: Die Bilder der 9. NBA-Woche)

"Kein Team, mit dem man zurückschlägt"

Da schien Alvin Gentry schon bewusst zu sein, dass es heute wohl nichts mehr werden würde.

"Das ist kein Team, mit dem man zurückschlägt wenn man hinten liegt", so der Suns-Coach entmutigt.

Nach der Pause zog Miami schnell auf eine 14-Punkte-Führung davon und gab diese - dank Bosh und James - nicht mehr aus der Hand.

Spoelstra zufrieden

Und so wusste auch Spoelstra die Leistung der "Miami Twice" zu würdigen: "Die Mehrheit unserer Angriffe spielten wir über LeBron und Chris. Sie haben uns getragen und das Spiel für die anderen Jungs einfacher gemacht."

95:83 stand es am Ende - ein ungefährdeter Sieg.

Wie so oft: Zum elften Mal in den letzten 14 Spielen gewann Miami mit zweistelligem Punkteabstand.

Suns optimistisch

Bei Phoenix konnten sich die Neulinge erwartungsgemäß noch nicht durchsetzen. Gortat und Pietrus erzielten zusammen nur sechs Punkte.

Niedergeschlagen war man bei den Suns über die sechste Heimniederlage der Saison aber nicht wirklich.

"Ich denke wir sollten optimistisch sein. Wir brauchen noch mehr Zeit, aber ich denke wir können zwischendurch einige Spiele gewinnen", so Point-Guard Steve Nash, der zwar nur einen seiner vier Versuche aus dem Feld traf, dafür aber 18 Assists auflegte.

Jared Dudley war mit seinem Double-Double aus 33 Punkten und zwölf Rebounds bester Suns-Scorer.

James' Begegnung mit Ali

Für Miami gilt es dagegen den Schwung in die Partie mit dem Titelverteidiger mitzunehmen.

Helfen wird James dabei sicher auch die beflügelnde Begegnung mit Box-Legende Muhammad Ali nach der Partie.

"Ich habe ihn schon einmal getroffen. Aber es fühlt sich immer wie das erste Mal an, wenn man ihm gegenübersteht. Er ist mit Abstand einer der besten Athleten der Welt", so ein sichtlich beeindruckter zweimaliger MVP.

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