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Brandon Bass (r.) spielte bis 2009 mit Dirk Nowitzki für die Dallas Mavericks © getty

Orlando schlägt nacheinander das zweite Top-Team und beendet Bostons Siegesserie. Kevin Durant läuft heiß. Das NBA-Roundup.

Von Matthias Becker

München - Die Orlando Magic positionieren sich als neuer Favoritenschreck:

Mit einem 86:78-Erfolg beendeten die Magic am 1. Weihnachtsfeiertag die Siegesserie der Boston Celtics.

Die Gäste, mit der zweitbesten Bilanz aller NBA-Teams angereist, hatten seit dem 21. November (in Toronto) nicht mehr verloren und seitdem 14 Spiele in Folge gewonnen. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Für die Magic war es der zweite spektakuläre Erfolg in Serie. Kurz vor Weihnachten hatte das Team aus Florida bereits die Zehn-Siege-Serie von Liga-Primus San Antonio Spurs gestoppt. 327661(DIASHOW: Die Bilder der 9. NBA-Woche)

Coach Van Gundy begeistert

"Man sieht, was alles möglich ist und dass wir die Chance haben, ein sehr gutes Team zu sein", lobte Magic-Coach Stan Van Gundy sein Team. Das hatte vor dem Erfolg gegen die Spurs acht von neun Spielen verloren.

Nach einem Monster-Trade, der Gilbert Arenas, Jason Richardson und Hedo Turkoglu nach Orlando brachte, ließen sie nun erneut aufhorchen.

Bass mit starker Leistung

Dabei konnte Orlando, dass in der zweiten Halbzeit einen Zwölf-Punkte-Rückstand noch in einen Sieg verwandelte, sogar verkraften, dass Star-Center Dwight Howard lediglich auf sechs Punkte (elf Rebounds) kam.

Brandon Bass überzeugte mit 21 Punkten und neun Rebounds und war es auch, der 1:56 Minuten vor Schluss den Ausgleich zum 77:77 herstellte.

Ein Dreier von Jameer Nelson und ein Treffer von J.J. Redick sorgten schließlich für die Vorentscheidung zu Gunsten der Magic.

Bei den Celtics, die erneut auf Rajon Rondo verzichten mussten, war Kevin Garnett mit 22 Punkten bester Werfer. Paul Pierce kam auf 18 Zähler, Altmeister Shaquille O'Neal an alter Wirkungsstätte lediglich auf zwei.

SPORT1 hat weitere Partien aus der NBA zusammengefasst:

Oklahoma City Thunder - Denver Nuggets 114:106

Kevin Durant hat die Oklahoma City Thunder mit einer überragenden Leistung zum 21. Saisonsieg geführt. Der MVP-Kandidat stellte mit 44 Punkten beim 114:106-Erfolg gegen die Denver Nuggets eine persönliche Saisonbestmarke auf und verpasste das erste 50-Punkte-Spiel seiner Karriere nur knapp.

Alleine im dritten Viertel sammelte Durant 21 Punkte. Im Schlussabschnitt wurde er von der Nuggets-Defensive intensiver bewacht, dadurch ergaben sich für die Teamkollegen aber Räume, die diese nutzten, um den Thunder-Erfolg sicherzustellen.

Das Verpassen der 50-Punkte-Marke tat Durant deshalb nach eigener Aussage auch nicht weh: "Ich wollte nichts erzwingen und den Spielfluss nicht bremsen", sagte er.

Denver, das in der Northwest Division hinter Oklahoma City weiter auf Platz drei liegt, musste zum zweiten Mal in Folge ohne Superstar Carmelo Anthony auskommen, dessen Schwester am Mittwoch verstorben war.

Bei den Nuggets war Chancey Billups mit 30 Punkten bester Werfer.

New York Knicks - Chicago Bulls 103:95

Die New York Knicks haben auch das zweite Saisonduell mit den Chicago Bulls gewonnen.

Der 103:95-Erfolg war für die Knicks der 18. Sieg im 30. Saisonspiel. Spielentscheidend waren die ersten zehn Minuten des letzten Viertels, als New York gerade einmal zwei Körbe zuließ.

Topscorer der Knicks waren Amare Stoudemire und Raymond Felton mit je 20 Punkten. Den Bulls nützten 26 Punkte und 19 Rebounds von Carlos Boozer letztlich nichts.

"Wir haben in der Defensive hervorragende Arbeit abgeliefert", lobte Stoudemire. Mit dem Erfolg zogen die Knicks in der Eastern Conference nach Siegen mit den Bulls gleich, haben allerdings noch zwei Niederlagen mehr auf dem Konto.

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