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Carlos Boozer (r.) spielte zwischen 2004 und 2010 bei den Utah Jazz © getty

Chicago muss gegen Detroit in die Verlängerung und gewinnt dank Carlos Boozer. Die Spurs haben sich erholt. Das NBA-Roundup.

Von Barnabas Szöcs

München - Am Ende machten sich die Bulls das Leben selber schwer und hätten fast dafür bezahlt.

Beim 95:92 (85:85 ; 40:34) nach Verlängerung verspielte Chicago bei den Detroit Pistons einen zweistelligen Vorsprung im letzten Viertel und musste in die Overtime (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

68:57 führten die Gäste vor dem letzten Viertel, doch Detroit steckte nicht auf und kam durch Punkte von Richard Hamilton und Tracy Mc Grady bis auf 83:85 heran.

"Das war richtig hässlich, aber manchmal muss man eben auf die hässliche Art gewinnen. Wir haben uns diesen Erfolg verdient", analysierte Carlos Boozer die Partie.

Boozer macht den Unterschied

Pistons-Forward Charlie Villanueva rettete das Team aus der Motor City mit einem "Tip-In" eine Sekunde vor Schluss in die Verlängerung 327661(DIASHOW: Die Bilder der 9. NBA-Woche) .

Doch Boozer sorgte mit vier der letzten zehn Punkte in der Overtime für den 19. Sieg der Gäste, die weiterhin die Central Division dominieren.

Boozer war mit 31 Punkten und elf Rebounds der Spieler des Abends, Kollege Derrick Rose steuerte 23 Punkte bei.

Für die Pistons, bei denen Forward Tayshaun Prince mit 17 Punkten bester Schütze wurde, war es die 20. Niederlage der Saison, sie liegen in der Central Division auf Platz vier.

San Antonio Spurs - Washington Wizards 94:80

Die San Antonio Spurs sind dagegen nach ihrer Niederlage gegen Orlando wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt.

Das beste Team der laufenden Saison bezwang die Washington Wizards mit 94:80 (48:42) und feierte den 26. Erfolg im 30. Spiel.

Shooting Guard Manu Ginobili war mit 21 Punkten bester Schütze der Spurs, gefolgt von Tony Parker mit 20 Zählern und 14 Assists.

Spurs-Coach Gregg Popovich war mit der Leistung seiner stärksten Akteure zufrieden: "Tony hielt hier alles in der Hand. Manu und er haben die Mannschaft angetrieben, sie waren beide sehr, sehr gut."

Streithähne nicht dabei

Von Beginn an waren die Gastgeber das spielbestimmende Team und hatten die überforderten Hauptstädter jederzeit im Griff, bei denen Orlandos Neuzugang Rashard Lewis mit 21 Punkten erfolgreichster Punktesammler war.

Die Wizards mussten auf Andray Blatche und JaVale McGee verzichten, die sich vor einem Nachtclub eine tätliche Auseinandersetzung geliefert haben sollen.

"Jeder Spieler wusste von Beginn an, dass wir keine Zwischenfälle abseits des Spielfeldes dulden werden", erklärte Washingtons Trainer Flip Saunders: "Die beiden hatten unglücklicherweise einen Disput, deshalb haben sie heute nicht gespielt."

San Antonio führt weiter die Southwest Division souverän an, während Washington nach der 21. Pleite Schlusslicht der Southeast Division ist.

Cleveland Cavaliers - Minnesota Timberwolves 97:98

Das Spiel zwischen den Cleveland Cavaliers und den Minnesota Timberwolves entschied sich erst fünf Sekunden vor der Sirene.

Beim Stande von 96:97 aus Sicht der Timberwolves schnappte sich Michael Beasley den Ball und zog energisch zum Korb, ließ Cavs-Gegenspieler Antawn Jamison zu einer Randfigur werden und legte das Spielgerät sicher in den Korb.

Als Unglücksrabe Jamison, mit 24 Punkten bester Scorer Clevelands, noch den letzten Wurf mit dem Buzzer neben den Ring setzte, war der 98:97 (51:49)-Erfolg für Minnesota perfekt.

Beasley kam auf 28 Punkte, Kevin Love holte 18 Rebounds. Luke Ridnour traf 100 Prozent seiner fünf Dreierversuche und war mit 23 Zählern zweitbester Akteur bei den Gästen.

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