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Hedo Turkoglu (r.) spielte bereits zwischen 2004 und 2009 bei Orlando © getty

Selbst ein Schneesturm kann die Magic nicht vom Sieg bei den Nets abhalten. Utah verliert daheim, B-Easy sticht die Hornets.

Von Barnabas Szöcs

München - Selbst Schneestürme und Blizzards können das Team der Orlando Magic derzeit nicht stoppen.

Erst 90 Minuten vor Beginn der Partie bei den New Jersey Nets erreichte das Team von Coach Stan Van Gundy das Prudential Center, da einer ihrer Busse bei der Anreise im Schnee stecken blieb.

"Es war verrückt. Solche Verhältnisse habe ich nicht einmal als College-Coach erlebt", schimpfte Van Gundy über die kaum gesäuberten Straßen: "Unsere Jungs mussten zu Fuß zum Hotel zurück, nachdem der Bus stehen blieb."

Einen Vorteil hatten die Nets durch die Wetterturbulenzen aber nicht und kassierten gegen das neu formierte Team aus Florida eine 88:104 (44:51)-Pleite, ihre 22. Niederlage der Saison (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Turkoglu überragt mit 20 Punkten

Hedo Turkoglu, erst vor wenigen Tagen aus Phoenix gekommen, war mit 20 Punkten bester Schütze der Magic. Auch die ebenfalls frisch getradeten Jason Richardson (14 Zähler) und Gilbert Arenas (neun Punkte) leisteten ihren Beitrag zu Orlandos dritten Sieg in Folge.

Das Team aus dem Süden des Landes kommt nach den spektakulären Personalrochaden immer besser in Fahrt, gegen New Jersey trafen die Magic zwölf Dreier und insgesamt die Hälfte all ihrer Feldversuche.

"Superman" Dwight Howard zündete seinen Turbo gegen die überforderten Nets erst nach der Pause und erzielte 17 seiner 19 Punkte in der zweiten Halbzeit. Seine 13 Rebounds verhalfen dem 25-jährigen Center zum Double-Double.

Bei den Gastgebern sammelte Guard Devin Harris 24 Punkte, Center Brook Lopez steuerte 20 Zähler bei.

Utah Jazz - Portland Trailblazers 91:96

Die Utah Jazz müssen sich etwas gegen LaMarcus Aldrigde einfallen lassen.

Dem Forward Portlands gelangen beim 96:91 (45:47) der Trail Blazers in Salt Lake City 26 Punkte. Damit beendeten die Gäste ihre negative Auswärtsserie nach vier Pleiten.

Mit seinen zehn Punkten im letzten Viertel besiegelte Aldridge die sechste Heimniederlage Utahs, das in der ganzen vergangenen Saison lediglich neun Mal in der eigenen Arena verloren hatte.

"Wir haben im letzten Viertel viel Gefahr versprüht und waren sehr selbstbewusst", sagte Aldridge nach dem 16. Sieg Portlands aus 31 Spielen.

Guard Deron Williams überragte seine Kameraden mit 31 Punkten, Paul Millsap und Al Jefferson kamen je auf elf Zähler.

Minnesota Timberwolves - New Orleans Hornets 113:98

Langsam in Fahrt kommen mittlerweile die Timberwolves.

Vor eigenem Publikum gelang Minnesota ein 113:98 (54:57) über die New Orleans Hornets.

Michael Beasley war mit 30 Punkten bester Schütze der Gastgeber, die ihren achten Sieg im 32. Spiel feierten. Wesley Johnson steuerte 24 Zähler bei 329453(DIASHOW: Die Bilder der 10. NBA-Woche) .

Für New Orleans setzte es in Minneapolis die 13. Niederlage im 31. Spiel, David West kam als erfolgreichster Hornet auf 23 Punkte.

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