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Kevin Garnett wechselte 2007 von den Minnesota Timberwolves nach Boston © getty

Der All-Star landet in Detroit nach einem Dunking schief - es "sah aus" wie sein Knieschaden von 2009. Doch der Coach wiegelt ab.

Von Hardy Heuer

München - Schock für die Boston Celtics: Bei der 92:104 (37:45)-Auswärts- niederlage in Detroit verletzte sich Superstar Kevin Garnett und musste 2:38 Minuten vor Ende des ersten Viertels das Feld verlassen.

Nach einem Dunk kam der Power Forward unglücklich auf, humpelte noch ein Stück und legte sich dann mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Boden (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

"Es ist eine Muskelverletzung, keine Knieverletzung", beruhigte Celtics-Coach Doc Rivers wohl auch sich selbst. 2009 erlitt Garnett nämlich eine schwere Knieverletzung und verpasste dadurch die gesamten Playoffs.

Der nächste schwerwiegende Ausfall

"Ich war besorgt, weil ich das Spiel in Utah, wo er sich das erste Mal verletzte, gesehen habe. Und der heutige Vorfall sah genauso aus", sagte Celtics-Center Jermaine O'Neal:

"Ich weiß, dass es lange gedauert hat bis er zurückkam, deshalb ist es gut, dass es diesmal nicht so schlimm sein soll."

Mit den Händen vor dem Gesicht schleppte sich Garnett schließlich in die Umkleidekabine.

Nach Point Guard Rajon Rondo, der aufgrund eines verstauchten Knöchels das sechste Spiel in Folge verpasste, wäre Garnett der nächste schwerwiegende Ausfall.

"Wir glauben nicht, dass es eine sehr schwere Verletzung ist, aber er wird vielleicht einige Zeit ausfallen", meinte Rivers.

In Gedanken bei Garnett

Garnetts Ausfall sorgte für eine Schockstarre bei den Celtics-Akteuren, die Probleme hatten zu ihrem Spiel zu finden und mit den Gedanken bei ihrem Mitspieler, statt dem Spiel waren.

"Ich glaube Kevins Verletzung hat meine Spieler zu sehr beschäftigt. Unsere Gedanken waren eine Weile dort, wo sie nicht hätten sein sollen", sagte Rivers.

Nach dem ersten Viertel lagen die Celtics nur mit sechs Zählern zurück, fielen daraufhin aber weiter zurück und mussten sich ständig herankämpfen 329453(DIASHOW: Die Bilder der 10. NBA-Woche).

McGrady: "Ich mache Fortschritte"

Vor allem Pistons-Guard Tracy McGrady machte Boston zu schaffen. Mit 21 Punkten und acht Assists war der 31-Jährige der beste Spieler seines Teams.

"Ich mache Fortschritte", erklärte er seine aufsteigende Form: "Ich bin mental und physisch schon eine längere Zeit sehr stabil. Ich spüre die Verbesserungen, die ich auf dem Feld mache und bin auf meine Zukunft gespannt."

Bei den Celtics sorgte Small Forward Paul Pierce für den größten Widerstand und versuchte die Verletzung von Garnett auszugleichen.

Mit 33 Zählern und acht Assists war "The Truth" zwar bester Spieler der Partie, die Niederlage verhinderte er dennoch nicht.

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