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LeBron James (r.) wurde zuletzt zweimal in Folge zum MVP gewählt © getty

Die Defensive der Heat enttäuscht, doch die "Miami Thrice" holen gegen die Warriors die Kohlen aus dem Feuer. Auch Chicago siegt.

Von Björn Seitner

München - Miami ist nicht zu stoppen.

Die Heat haben die Golden State Warriors nach hartem Kampf mit 114:107 (58:72) besiegt und damit ihren 17. Sieg aus den letzten 18 Spielen eingefahren.

Nur gegen die Dallas Mavericks, die bei den Milwaukee Bucks ihre dritte Niederlage in Folge einstecken mussten, hatte das Team von Coach Erik Spoelstra verloren.

Miamis Star-Trio um LeBron James (25 Punkte, 10 Assists), Chris Bosh (20 Zähler, 11 Rebounds) und Dwyane Wade (25 Punkte) drehte die Partie nach zwischenzeitlichem 20-Punkte-Rückstand.

Die Heat haben die meisten Siege der Eastern Conference, aber auch zwei Spiele mehr, wodurch sie knapp hinter den Boston Celtics rangieren. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

72 Punkte in Halbzeit eins

Gegen die Warriors verschlief die Miami-Defensive allerdings die komplette erste Hälfte. 329453(DIASHOW: Die Bilder der 10. NBA-Woche)

Ganze 72 Punkte konnte Golden State in den ersten beiden Vierteln erzielen.

"Wir wissen, dass unsere erste Halbzeit eher suboptimal war, speziell in der Verteidigung", resümierte dann auch Bosh nach dem Spiel.

"Miami Thrice" drehen auf

In der Pause sei jeder still gewesen: "Aber wir hatten keinen Grund nervös zu werden."

Zumal der Rückstand mit 20 Punkten während des zweiten Spielabschnitts schonmal größer war.

Doch "Miami Thrice" darf man nie abschreiben, und so drehten Bosh, James und Wade gegen Ende der Partie richtig auf.

Ex-Heat-Forward überzeugt

Ein Ex-Heat-Forward hielt die Partie allerdings spannend.

Dorell Wright, der von 2004 bis 2010 für Miami spielte, brachte seine Warriors mit dem sechsten Drei-Punkte-Wurf auf 96:100 heran.

Am Ende war Wright mit 30 Punkten bester Scorer des Teams aus Oakland.

"Ich muss mir um nichts Sorgen machen, nur da rausgehen und mein Spiel machen. Es gibt kein besseres Gefühl"", sagte der 25-Jährige zu seiner guten Leistung.

Lob von "D-Wade"

Auch von seinem guten Freund Wade wurde Wright mit Lob überschüttet: "Er hat großartig gespielt. Es gefällt mir, wie aggressiv er ist."

Dass es gegen Miami dennoch nicht reichte hat für Warriors-Coach Keith Smart einen einfachen Grund: "Miami hat sich auf seine Stärken konzentriert."

Und weiter: "Sie sind aggressiv aus der Pause gekommen und zum Korb gezogen. Wie das Miami eben so macht."

Chicago Bulls - Cleveland Cavaliers 100:91

Knapp hinter Boston und den Heat bleiben im Osten die Chicago Bulls.

Die Bulls siegten mit 100:91 gegen LeBron James' Ex-Team, die Cleveland Cavaliers. Point Guard Derrick Rose war mit 28 Punkten und elf Rebounds bester Scorer der Partie.

Allerdings hatte Chicago mit der zweitschlechtesten Mannschaft der Liga lange Zeit Probleme - zur Halbzeit stand es 53:61.

Für die Cavaliers war es die 16 Pleite aus den vergangenen 17 Spielen.

Utah Jazz - Memphis Grizzlies 98:92

Die Utah Jazz haben ihre Führung in der Northwest Division verteidigt und bleiben im Westen weiterhin Vierter.

Gegen Memphis gelang dem Team von Coach Jerry Sloan ein 98:92 (48:38)-Sieg.

Jazz-Point-Guard Deron Williams entschied die Partie durch zehn seiner 19 Punkte in der "Crunch Time". "Er wusste, dass es seine Zeit war", sagte Paul Millsap über Williams.

Millsap war mit 22 Punkten und zehn Rebounds bester Scorer bei Utah, Zach Randolph überzeugte mit 27 Zählern und 16 Rebounds bei Memphis.

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