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Josh Howards Ersatz Gerald Green erzielte gegen die Lakers 17 Punkte © getty

Durch die Pleite gegen die Lakers starten die Mavericks zu Hause so schlecht wie seit 15 Jahren nicht mehr. Doch es gibt Hoffnung.

Auch der Rest der Starting Five überzeugte.

Gerald Green - erneut für den verletzten Josh Howard in der ersten Fünf - initiierte mit acht seiner insgesamt 17 Punkte im ersten Spielabschnitt den großartigen Auftakt, der den Mavericks eine 35:23-Führung einbrachte, und Jason Terry traf fast 50 Prozent seiner Würfe für 21 Zähler.

Zudem setzte Point Guard Jason Kidd die Teamkollegen nicht nur gut in Szene, er punktete auch selbst.

Am Ende standen 16 Punkte, zehn Assists und elf Rebounds auf dem Spielberichtsbogen hinter seinem Namen - das 101. Triple-Double seiner NBA-Karriere.

Individuelle Rekorde nur zweitrangig

"Das Triple Double bedeutet mir rein gar nichts, vor allem, wenn wir verloren haben", drängte der Routinier die individuellen Statistiken in den Hintergrund. "Mir ist es wichtig, meine Mitspieler in Szene zu setzen und auch selbst zu punkten. So wie es der Coach von mir verlangt."

Im Gegensatz zu seinem Trainer Rick Carlisle sah Kidd das Problem nicht in der Anzahl der Ballverluste, sondern in der mangelhaften Vollstreckung.

"Das Tempo, das wir gegangen sind, hat mir gefallen, aber dadurch ist auch die Anzahl der Turnovers in die Höhe gegangen. Damit müssen wir leben", führte Kidd aus. "Wir haben die Lakers immer wieder stoppen können, nur haben wir im Gegenzug nicht gepunktet."

Einsatz hat bis zum Schluss gestimmt

Dies machte sich insbesondere in der zweiten Hälfte bemerkbar. Statt 60 Punkten wie in den ersten 24 Spielminuten, reichte es im dritten und letzten Viertel nur noch zu insgesamt 39 Zählern und zu einer Trefferquote von 32,8 Prozent.

"Mir kam es so vor, als wären wir hinten raus müde geworden, als wäre uns der Sprit ausgegangen", ging Carlisle auf die Wurfrate ein. Trotz der Müdigkeit war er aber vom Einsatzwillen seiner Mannschaft begeistert: "Die hat bis zum Schluss gestimmt."

Auch wenn man sich dafür nichts kaufen könne, wie Dampier bemerkte: "Unsere Einstellung hat mir gefallen, aber mir hätte ein Sieg noch besser gefallen." Hier geht es zurück zum ersten Teil >>

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