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Paul Pierce spielt bereits seit zehn Jahren für die Boston Celtics © getty

Der Siegeszug der Hawks wird durch einen Buzzer-Beater 0,5 Sekunden vor Schluss von Paul Pierce und den Celtics unsanft gestoppt.

Von Felix Götz

München/Boston - Die Zuschauer erlebten im Spitzenspiel zwischen dem Titelverteidiger Boston Celtics und den Atlanta Hawks einen Krimi.

Und wie schon in der ersten Runde der Playoffs der vergangenen Saison, jubelten im TD Banknorth Garden am Ende die Celtics.

Obwohl die bis dato noch überraschend ungeschlagenen Hawks eine starke Partie boten, mussten sie sich letztlich mit 102:103 geschlagen geben.

Der Grund: Der MVP der Finals, Paul Pierce, versenkte 0,5 Sekunden vor dem Ende einen Sprungwurf aus der Halbdistanz.

Pierce und Garnett überragen

"Ein großartiger Spieler hat einen großartigen Wurf getroffen. Ich hasse das Ende dieses Spiels. Aber es war von beiden Teams eine tolles Partie", sagte Hawks-Coach Mike Woodson.

Pierce war nicht nur in der entscheidenden Szene der überragende Akteur auf dem Parkett, sondern das ganze Spiel über.

Der 31-Jährige wurde mit 34 Punkten zum Topscorer der Partie. "Ich habe mich das ganze Spiel über sehr gut gefühlt", erklärte Pierce, warum er in der Lage war das Spiel mit einem Wurf zu drehen.

Auch Kevin Garnett zeigte mit 25 Punkten und 12 Rebounds eine starke Leistung.

Letzter Spielzug perfekt geplant

"Den letzten Spielzug hatten wir genau so geplant. Bringt den Ball zu Pierce und geht verdammt noch mal aus dem Weg. Da können sie Head Coach Doc Rivers fragen", sagte der glückliche Garnett.

Und so ein perfekter Spielzug war auch nötig. Die Celtics führten bereits mit 101:99, ehe Marvin Williams mit einem Dreier 7,4 Sekunden vor dem Ende die Hawks wie den sicheren Sieger aussehen ließ.

Schließlich drehte Pierce die Partie mit einer Einzelleistung in letzter Sekunde.

Woodson dankt den Celtics

Trotz der Enttäuschung über die unglückliche Niederlage waren die Hawks, bei denen Joe Johnson mit 28 Punkten, vier Rebounds und sieben Assists überragte, mit sich zufrieden.

"Wir haben uns im Vergleich zur letzten Saison deutlich verbessert - dank den Celtics. Sie haben uns diese mentale Stärke vorgelebt, jeden Abend rauszugehen und ein gutes Spiel abzuliefern", schwärmte Woodson.

Und Forward Al Horford, der mit nur fünf Punkten und drei Rebounds enttäuschte, ergänzte: "Unser Selbstvertrauen ist nach wie vor sehr groß. Wir werden einfach weiterspielen und den Leuten zeigen, dass wir ernstzunehmen sind."

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