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Shaquille O'Neal begann seine NBA-Laufbahn 1992 bei den Orlando Magic © getty

Trotz der Pleite seiner Suns erlebt O'Neal einen guten Abend. Er knackt einen Rekord und "rettet" Nash aus den Händen von McGrady.

Von Felix Götz

München/Phoenix - Für den Center der Phoenix Suns, Shaquille O'Neal, war es ein ganz besonderes Spiel. Der 36-Jährige spielte gut, schaffte den Sprung in die Geschichtsbücher der NBA und verteidigte seinen kleinen Teamkollegen Steve Nash.

Die 82:94-Niederlage seiner Mannschaft konnte allerdings auch O'Neal nicht verhindern. Keine Chance ließen die Houston Rockets den Phoenix Suns im US Airways Center.

Eine gute Verteidigung und ein glänzend aufgelegter Tracy McGrady (27 Punkte) reichten für den ungefährdeten Sieg. Allein in der zweiten Halbzeit gelangen McGrady 22 Punkte.

O'Neal unter den besten Zehn

O'Neal war mit 18 Zählern Topscorer bei den Suns und zog damit unter die besten zehn Punktesammler in der Geschichte der NBA ein.

Er überholte in dieser Rangliste John Havlicek, der zwischen 1962 und 1978 für die Boston Celtics spielte.

An der Niederlage gegen die Rockets änderte das allerdings nichts, weil seine Teamkollegen weniger als Scorer auftrumpften, sondern höchstens bei einem Handgemenge im dritten Viertel auffielen.

Den kleinen Mann beschützt

Matt Barnes verpasste Rafer Alston einen Schlag mit der Schulter, der rächte sich mit einem Schubser an McGrady. McGrady wiederum schnappte sich Steve Nash und warf den Kanadier zu Boden.

Die Situation beruhigte sich erst, als O'Neal seinem Teamkollegen zu Hilfe eilte. Mit dem 2,16 Meter großen und 147 Kilogramm schweren Koloss wollte sich dann doch keiner anlegen.

"Irgendjemand hat Steve angegriffen, also musste ich auf meinen kleinen Mann aufpassen. Insgesamt war es aber nichts Ernstes", beschwichtigte O'Neal.

New Orleans Hornets - Los Angeles Lakers

Die Los Angeles Lakers bleiben als letzte Mannschaft in der NBA ungeschlagen. Die Lakers gewannen auch ihr siebtes Saisonspiel bei den New Orleans Hornets dank des überragenden Kobe Bryant mit 93:86.

In einer spannenden Partie in der New Orleans Arena sorgte Bryant eine Minute vor dem Ende mit einem unglaublichen Dreier für eine Führung mit sechs Punkten und somit für die Entscheidung.

Der arme James Posey musste sich dabei vom 30-Jährigen demütigen lassen. "Ich wollte ihn nur in sein Gesicht schießen. Und ich wusste, dass ich belohnt werde", sagte Bryant nach der Partie.

Fisher glänzt

Neben Bryant glänzte Derek Fisher mit 20 Zählern. Der Pointguard der Lakers erwies sich aus der Distanz als sehr sicher und versenkte vier von sechs Dreiern.

Allerdings gaben sich die Hornets nicht kampflos geschlagen. Besonders Chris Paul bereitete den Lakers mit 30 Punkten und 13 Assists Kopfzerbrechen.

Allein im letzten Viertel gelangen dem 23-Jährigen 16 Zähler.

Zu schlecht verteidigt

Unterstützt wurde Paul von David West, der 21 Punkte und 12 Rebounds sammelte. Trotzdem gingen die Hornets am Ende nicht als Sieger vom Feld, weil sie nicht wirklich gut verteidigten.

"Wir haben zu viele einfache Punkte zugelassen. Und in der Offensive hat uns teilweise ein guter Rhythmus gefehlt", gab West zu.

Weitere Ergebnisse:

Philadelphia - Toronto 106:96Beste Werfer: Elton Brand 25 Punkte - Chris Bosh 30 Punkte

Indiana - New Jersey 98:87Beste Werfer: T.J. Ford 18 Punkte - Vince Carter 28 Punkte

Portland - Miami 104:96Beste Werfer: Rudy Fernandez 25 Punkte - Dwyane Wade 36 Punkte

San Antonio - Milwaukee 78:82Beste Werfer: Tim Duncan 24 Punkte - Richard Jefferson 19 Punkte

Orlando - Oklahoma 109:92Beste Werfer: Dwight Howard 30 Punkte - Jeff Green 25 Punkte

Utah - Washington 87:95Beste Werfer: Carlos Boozer 20 Punkte - Caron Butler 27 Punkte

New York - Memphis 132:103Beste Werfer: Wilson Chandler 27 Punkte - Rudy Gay 20 Punkte

Sacramento - L.A. Clippers 103:98Beste Werfer: Beno Udrih 30 Punkte - Al Thornton 20 Punkte

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