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Dwight Howard war der erste Pick des NBA-Drafts 2004 © getty

Dallas verliert ohne Dirk Nowitzki vor heimischer Kulisse auch gegen die Orlando Magic. Dwight Howard dominiert die Bretter.

Von Eric Böhm

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben ohne Dirk Nowitzki eine weitere Schlappe einstecken müssen.

Im siebten Spiel ohne den deutschen Superstar setzte es vor heimischem Publikum ein 107:117 (57:51) gegen die Orlando Magic.(DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der Würzburger hatte zuletzt im Training erste Laufversuche unternommen, musste sie aber nach Schmerzen im rechten "Problemknie" wieder abbrechen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Frühestens gegen die Indiana Pacers (Do., ab 1 Uhr) ist ein Comeback möglich.

Kopie des Thunder-Spiels

Das Spiel der Nowitzki-losen Texaner gegen Orlando lief ähnlich wie die Partie gegen Oklahoma City in dieser Woche.

Dallas begann stark und führte in der ersten Hälfte bereits mit 16 Punkten. DeShawn Stevenson markierte 17 seine 24 Zähler, Saisonbestleistung für den Guard, vor der Pause, folgerichtig gingen die Mavs mit einer 57:51-Führung in die Pause.

Aber in der zweiten Hälfte konnten sie die Führung erneut nicht verteidigen.332640(DIASHOW: Die Bilder der 11. NBA-Woche)

"Superman" überragt

Im dritten Viertel kam Orlando vor allem dank des starken Dwight Howard wieder heran.

Gegen "Superman", der mit 23 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double lieferte, hatte Dallas unter den Körben jetzt kaum etwas entgegenzusetzen.

"Wir haben einfach angefangen härter zu arbeiten. Dennoch können wir nicht erwarten weiter Spiele zu gewinnen, wenn wir nur eine Hälfte gut spielen", übte Howard auch Kritik.

Zehn Minuten vor dem Ende gingen die Magic dann durch einen Dreier von Ryan Anderson mit 88:85 in Führung.

"Bittere Niederlage"

Daraus entwickelte sich ein 26:3-Lauf, und Dallas hatte in der Folge nichts mehr entgegenzusetzen.

"Das ist eine bittere Niederlage für uns. Es ist schon die ganze Saison unser Problem, eine Führung nach Hause zu bringen", sagte Jason Terry der "Dallas Morning News".

Der "Jet" erzielte insgesamt 16 Zähler, spielte aber wie der Rest des Teams zu unkonstant.

Carlisle fliegt und redet Klartext

Zu allem Überfluss wurde Coach Rick Carlisle von den Schiedsrichtern vorzeitig in die Kabine geschickt. Der Coach suchte aber keine Entschuldigungen.

"Es beginnt mit Rebounds und Verteidigung. Weder die Schiedsrichter noch die Verletzten sind Schuld, sondern wir müssen unsere Leistung bringen, redete Carlisle Klartext.

Turkoglu stark

Die Gäste waren vor allem mit der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte zufrieden.

"Wir sind aufgewacht. Unsere Verteidigung wurde besser. Das brachte uns Offensiv in Schwung", sagte Jason Richardson, der 20 Punkte markierte.

Bei den Magic überzeugte außerdem Hedo Turkoglu mit 13 Punkten und starken 17 Assists.

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