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Derrick Rose wurde 2009 zum Rookie des Jahres in der NBA gewählt © getty

Der Bulls-Star entscheidet das Spiel gegen Boston. Durant überragt gegen Memphis, ist aber von einem Gegner sehr beeindruckt.

Von Marcus Giebel

München - Der entscheidende Mann beim 90:79 (46:42) der Chicago Bulls über die Boston Celtics war schnell ausgemacht.

Mit 36 Punkten führte Derrick Rose sein Team zum Erfolg über das beste Ost-Team.(DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Ein Sonderlob von Coach Tom Thibodeau war ihm sicher. "Er war das gesamte Spiel über sehr aggressiv. Wenn er spielt wie heute, zieht er die Fouls", fasste der ehemalige Co-Trainer der Celtics die Partie zusammen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Gleich 19mal durfte Rose an die Freiwurflinie, 15mal verwandelte er - beides sind persönliche Bestwerte.

Celtics mit schlechten Werten

Dazu kamen 22 Punkte und zehn Rebounds von Carlos Boozer und schon waren die Celtics trotz 21 Turnovers der Bulls geschlagen.

Denn die Gäste zeigten eine der schwächeren Vorstellungen in dieser Saison.

Das Rebound-Duell verlor der Rekordchampion 27:48, mit gerade einmal zwölf Assists stellte Boston einen Team-Minusrekord in dieser Spielzeit auf.

Allen kritisiert Teamspiel

"Wir haben oft nach dem ersten Pass abgeschlossen. Das ist eigentlich nicht unser Weg", kritisierte daher auch Ray Allen, mit 19 Zählern zweitbester Scorer seines Klubs nach Paul Pierce (21).

Für ihn war der Wille entscheidend: "Die Bulls wollten es mehr. Sie haben nach Ballverlusten sofort nachgesetzt."

Sein Coach Doc Rivers fasste sich nach der achten Saisonpleite kurz: "Wir hatten heute eine schlechte Nacht."

So bleibt nur die Hoffnung auf eine Rückkehr von Kevin Garnett. Der 13malige Allstar wird wohl in der kommenden Woche wieder dabei sein.

Oklahoma City Thunder - Memphis Grizzlies 109:100

Mit 40 Punkten drückte Kevin Durant dem Spiel seiner Oklahoma City Thunder gegen die Memphis Grizzlies einmal mehr den Stempel auf.

Der NBA-Topscorer war nach dem 109:100 (49:47) aber von einem Akteur des Gegners besonders beeindruckt.332640(DIASHOW: Die Bilder der 11. NBA-Woche)

"Randolph ist ein Monster und er war heute stark. Aber wir haben ihm keine leichten Körbe gewährt wie noch beim letzten Spiel", sagte "Durantula" über Grizzlies-Forward Zach Randolph, der mit 27 Punkten und 16 Rebounds - davon neun am gegnerischen Korb - ein Double-Double hinlegte.

Grizzlies treffen Dreier nicht

Damit verfehlte Randolph seine Leistung vom Dienstag-Spiel gegen Oklahoma City um vier Zähler.

Der Grund für die erste Niederlage nach drei Erfolgen war jedoch die Schwäche der Grizzlies von außen.

Lediglich einer von 15 Dreierwürfen landete im Korb, so dass Coach Lionel Hollins bilanzierte: "Wir haben alles versucht, aber heute waren wir nicht gut genug. Wir hatten nie einen Lauf, aber wir haben sie unter Kontrolle gehabt."

Während bei den Gästen Rudy Gay mit 20 Punkten ordentlich traf, kam Thunder-Guard Russell Westbrook auf 22 Zähler und elf Assists.

Houston Rockets - Utah Jazz 99:103

Die Overtime in Houston war die Zeit von Paul Millsap.

Der 25-Jährige markierte beim 103:99 (38:52, 89:89) seiner Utah Jazz bei den Rockets zwölf seiner 27 Punkte in der Extrazeit.

"Wir haben gezeigt, dass wir ein großes Herz haben, denn wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen", fasste der Matchwinner das Spiel zusammen.

Scola frustriert

Auf der anderen Seite trafen Al Jefferson und Luis Scola mit jeweils 24 Punkten am besten.

Zu wenig für den 17. Saisonsieg. So legte der Argentinier den Finger in die Wunde: "Es ist frustrierend. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Aber wir haben die selben Probleme wie zu Beginn der Saison."

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