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Blake Griffin wurde 2009 am College zum Spieler des Jahres gewählt © getty

Miami verliert sensationell bei den Los Angeles Clippers und verpasst den Sprung an die Spitze. Die Lakers siegen derweil weiter.

Von Eric Böhm

München - Die Los Angeles Clippers haben die Sensation geschafft.

Das Team des verletzten deutschen Nationalspielers Chris Kaman schlug die Miami Heat vor heimischem Publikum mit 111:105 (68:58). (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Das zweitbeste Team der NBA musste nach neun Erfolgen hintereinander wieder eine Niederlage einstecken.

Die Clippers erwischten einen hervorragenden Start und führten im zweiten Viertel bereits 62:44, ehe die Heat in der zweiten Hälfte noch einmal herankamen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Heat verpassen Spitze

Die "Big Three" der Heat konnten das Spiel letztendlich aber nicht mehr umbiegen.

Dwyane Wade erzielte 31 Punkte, LeBron James steuerte 27 Zähler, acht Rebounds und sechs Assists bei.

"Sie haben sich von Anfang an abgesetzt. Aber wir müssen uns einfach besser behaupten", meinte Chris Bosh (26 Punkte, 13 Rebounds) selbstkritisch.

Damit verpasste Miami den Sprung an die Spitze der Eastern Conference.

Gordon euphorisch

Die Clippers dagegen holten sich ihren siebten Sieg in den letzten zehn Spielen und deuteten erneut ihr großes Potenzial an.

"Es bedeutet uns sehr viel. Das ist der beste Sieg meiner bisherigen Karriere", sagte Eric Gordon.

Der Guard erzielte 26 Zähler und lieferte sechs Assists.

Der überragende Mann der Kalifornier war jedoch erneut Blake Griffin. Der Rookie holte sich mit 24 Punkten und 14 Rebounds wieder ein Double-Double.

Golden State Warriors ? Los Angeles Lakers 110:115 (53:45)

Die Los Angeles Lakers sind bei den Golden State Warriors einer Blamage gerade noch entgangen.

In Oakland gewann der Titelverteidiger dank 46 Punkten im letzten Viertel noch mit 115:110 (45:53).

Sieben Minuten vor Schluss brachte Lamar Odom (20 Punkte) die Gäste zum ersten Mal in Führung, und in den letzten sechs Minuten der Partie erzieltete Kobe Bryant allein 17 seiner 39 Zähler.

"Es ist egal wer mich verteidigt. Wenn ich loslege, lege ich los", sagte Bryant im Anschluss.

Lakers jetzt Zweiter

Die Lakers gewannen ihr sechstes Spiel in Serie und stehen im Westen vor den Dallas Mavericks auf Platz zwei.

Für Golden State war erneut der grippegeplagte Monta Ellis mit 38 Punkten der Topscorer.

"Ich musste mich schon zwingen, aber das ist eine wichtige Phase für uns", zeigte sich Ellis als Teamspieler.

Die Warriors liegen momentan viereinhalb Spiele hinter den Portland Trail Blazers, die den wichtigen achten Rang einnehmen.

New Orleans Hornets ? Orlando Magic 92:89 (39:40) n.V.

Derweil ist die Serie der Orlando Magic gerissen. Bei den New Orleans Hornets verlor das Team aus Florida nach zuvor neun Siegen mit 89:92 (39:40) nach Verlängerung.

Marcus Thornton erzielte vier seiner insgesamt 22 Punkte in der letzten Minute der Overtime und verhalf seinem Team so zum Sieg.

Der Bank-Spieler hob jedoch vor allem seinen Coach Monty Williams hervor: "Er hat immer wieder gesagt, dass wir das Spiel gewinnen, wenn wir kühlen Kopf bewahren."

Chris Paul (12 Zähler, 13 Assists), David West (13 Punkte, zehn Rebounds) und Emeka Okafor (18 Zähler, 14 Rebounds) steuerten Double-Doubles zu dem Triumph bei.

Howard dominiert die Zone

Die Hornets hätten das Spiel allerdings auch schon in der regulären Spielzeit klarmachen müssen.

Eine gute Minute vor Schluss führten sie 79:72, ehe Jason Richardson (21 Punkte) und Hedo Turkoglu die Magic in die Verlängerung retteten.

Dwight Howard hatte mit 29 Zählern und 20 Rebounds einen Monster-Auftritt und hielt sein Team fast im Alleingang in der Partie.

"Ich hätte nach dem Comeback nie gedacht, wir könnten das Spiel verlieren", gab "Superman" nach der Partie zu.

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