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Rick Carlisle (m.) trainierte von 2003 bis 2007 die Indiana Pacers © getty

Dallas verliert ohne Dirk Nowitzki bei den Indiana Pacers das dritte Spiel in Folge. Coach Rick Carlisle ist zunehmend genervt.

Von Eric Böhm

München/Indianapolis - Ohne Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks riesige Probleme zu punkten.

Die 89:102 (52:52)-Niederlage bei den Indiana Pacers machte diesen Fakt wieder einmal überdeutlich.

In den acht Spielen ohne "Dirkules" verlor die Truppe sechsmal und erzielte nur zweimal mehr als 100 Punkte. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

In der Nacht auf Samstag steigt in San Antonio (ab 2 Uhr LIVESCORES) der Gipfel mit den Spurs, möglicherweise kehrt der deutsche Superstar dann auf das Parkett zurück. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Carlisle dünnhäutig

Die dritte Schlappe in Folge kostete Dallas derweil nicht nur den zweiten Platz in der Western Conference, sondern macht Coach Rick Carlisle auch zunehmend dünnhäutig.

"Ich beantworte keine Fragen zu Dirk. Wir haben ihn nicht zur Verfügung und müssen so klarkommen", meinte Carlisle, der auch schon die Pacers trainierte, schnippisch.

Jason Kidd sah die Sache dagegen wesentlich nüchterner.

"Wir sind Profis. Es gibt keine Panik. Wir müssen weiter machen, bis er zurückkommt", sagte Kidd. Der Aufbauspieler zeigte mit 13 Punkten, sieben Assists und drei Steals eine solide Leistung.

Einbruch im zweiten Durchgang

Es fällt allerdings auf, dass die Mavericks in der ersten Hälfte der letzten Partien jeweils sehr ordentlich spielten, aber nach der Pause regelrecht einbrachen.

Der Auftritt bei den Pacers machte da keine Ausnahme. Nach einer zwischenzeitlichen Führung ging es beim Stand von 52:52 in die Kabine.

Aber zwei Treffer von Tyler Hansbrough und ein Dreier von Danny Granger (17 Zähler) brachten den Gastgebern schnell eine Führung von acht Punkten.

Ohne ihren Topscorer fehlt den Mavs dann einfach die Feuerkraft, um so einen Rückstand zu drehen.

Terry wieder von der Bank

Spätestens als Paul George zehn Minuten vor dem Ende zwei Dreier hintereinander zum 83:71 verwandelte war die Messe gelesen.

"Ich wollte einfach mit Selbstvertrauen in das Spiel gehen und in einen Rhythmus kommen. Das hat heute geklappt", erklärte der Rookie sein Erfolgsrezept.

Für Dallas gelangen Jason Terry, der erstmals wieder von der Bank kam, 18 Punkte. Der "Jet" benötigte dafür jedoch 20 Wurfversuche und leistete sich vier Ballverluste.

Tyson Chandler schrammte mit 13 Zählern und neun Rebounds an einem Double-Double vorbei.

Rush ist der Topscorer

Die Pacers feierten derweil zum ersten Mal seit Ende November wieder zwei Sieg in Serie und Coach Jim O'Brien sieht sein Team auf dem richtigen Weg.

"Das sind zwei sehr gute Siege. Ich bin sehr stolz auf die Jungs", sagte O'Brien.

Brandon Rush erzielte acht seiner 20 Punkte im Schlussabschnitt und schwang sich damit zum Topscorer der Partie auf. Darren Collison steuerte 17 Zähler bei.

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