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Kevin Durant wurde 2008 zum Rookie des Jahres gewählt © getty

Durant und "Superman" liefern sich einen Schlagabtausch, das Spiel gewinnt Oklahoma City. Washingtons Pleitenserie geht weiter.

Von Eric Böhm

München - Die Oklahoma City Thunder haben sich in der Spitzengruppe der Western Conference festgesetzt.

Beim 125:124 (64:60) gegen die Orlando Magic gelang bereits der vierte Sieg in Folge. Damit springen die Thunder im Westen auf Platz vier. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

In einem wahren Offensivspektakel schenkten sich die beiden Topstars Kevin Durant und Dwight Howard nichts.

"Superman" lieferte zwar starke 39 Punkte und 18 Rebounds, aber Durant (36 Zähler) gelang acht Sekunden vor dem Ende der letztlich entscheidende Treffer. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Westbrook mit Triple-Double

Neben Durant ragte Russell Westbrook aus einem Thunder-Team heraus, das in dieser Spielzeit noch nie mehr Punkte erzielte.

Aufbauspieler Westbrook schaffte mit 32 Zählern, zehn Rebounds und 13 Assists das vierte Triple-Double seiner Karriere.

"Wir konnten sie einfach nicht stoppen, vor allem Durant und Westbrook", fasste Magic-Coach Stan Van Gundy das Geschehen treffend zusammen.

Keinem von Orlandos bedauernswerten Verteidigern gelang es, die Kreise von "Durantula" einzuengen. Der Topscorer der NBA traf 13 seiner 17 Würfe aus dem Feld.

Van Gundy bedient

Wie schon gegen die New Orleans Hornets gerieten die Magic früh ins Hintertreffen und kamen erst im letzten Viertel besser ins Spiel.

Vor allem die Art und Weise der beiden Pleiten, nach zuvor neun Siegen, machten Van Gundy zu schaffen.

"Wir fangen uns ständig einen frühen Rückstand ein. Ich mag diesen Trend nicht. Vielleicht müssen wir an der Startformation etwas ändern", meinte Van Gundy.

Neben Howard, der mit 17 verwandelten Freiwürfen einen persönlichen Rekord aufstellte, überzeugte Scharfschütze J.J. Reddick mit 18 Punkten.

Minnesota Timberwolves ? Washington Wizards 109:97 (55:48)

Die Minnesota Timberwolves feierten derweil ihren zehnten Saisonsieg.

Vor heimischem Publikum bezwangen Kevin Love und Kollegen die Washington Wizards mit 109:97 (55:48).

Love (35 Zähler, 11 Rebounds) zeigte wieder einmal seine ganze Klasse und holte sich sein 26. Double-Double in Serie. In den letzten 25 Jahren gelang dies nur vier weiteren Spielern.

"Wir wussten schon, dass er ihr Schlüsselspieler ist. Aber dass er fünf von sechs Dreiern treffen würde, war nicht unbedingt zu erwarten", sagte Wizards-Trainer Flip Saunders.

Rambis lobt Team

Sein Gegenüber Kurt Rambis hob die gute Teamleistung hervor. Schließlich punkteten sechs Timberwolves zweistellig.

"Wir haben gut zusammengespielt. Wenn jeder seinen Teil beisteuert, haben wir immer eine Chance", zeigte sich Rambis zufrieden.

Minnesota beendete das enge Spiel mit einem 19:3-Lauf und fügte den Wizards damit ihre 20. Auswärtspleite zu.

"Es ist peinlich"

In der Geschichte der NBA verloren nur fünf Teams ihre ersten 20 Auswärtspartien der Saison.

Für die Hauptstädter holte Rookie John Wall 14 Punkte und zehn Assists und war angefressen.

"Es ist einfach nur peinlich. Wir sind das einzige Team ohne Auswärtssieg. Dabei hatten wir es wieder in der Hand", sagte Wall.

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