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Erick Dampier kam 2004 aus Golden State zu den Dallas Mavericks © getty

Die Mavericks verlieren auch ihr viertes Spiel hintereinander. Gegen die Chicago Bulls ist Josh Howard der einzige Lichtblick.

Von Felix Götz

München/Chicago - Nach der vierten Niederlage in Folge spitzt sich die Krise der Dallas Mavericks immer weiter zu.

Im United Center kassierten die Mavs mit einem 91:98 die insgesamt sechste Pleite im achten Saisonspiel.

Dabei fing alles sehr vielversprechend an: Im ersten Viertel beherrschte das Team um Dirk Nowitzki die Bulls fast nach belieben.

Allein der nach zwei Partien wieder einsatzbereite Josh Howard, der mit insgesamt 21 Zählern bester Werfer der Mavs war, erzielte 11 Punkte und führte Dallas so zu einer 32:22-Führung nach dem ersten Durchgang.

Schlechte Verteidigung

Dann drehten die Bulls, angeführt vom herausragenden Ben Gordon (35 Punkte), mächtig auf.

Was auch daran lag, dass Dallas in alte Verhaltensmuster zurückfiel - die zunächst gute Wurfquote wurde immer schlechter und in der Verteidigung passte nahezu nichts mehr.

"Wir haben keine Defense gespielt. Das war unser Problem. Nur in den ersten sechs Minuten haben wir verteidigt", sagte ein völlig bedienter Jason Kidd, der auf 9 Punkte, 8 Rebounds und 4 Assists kam.

Nowitzki enttäuscht

Zur Halbzeit führte Chicago bereits mit 51:50. Gordon, der Guard der Bulls, erklärte die plötzliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft so: "Wir lagen in eigener Halle weit zurück. Wir hörten, dass die Fans begannen uns auszupfeifen. Ich glaube, jeder hat das etwas persönlich genommen."

Auch im dritten Viertel hatten die Bulls das Spiel im Griff. Den Mavericks fehlte neben einer Verteidigung auch die Treffsicherheit von Dirk Nowitzki.

Der Würzburger kam nur auf 12 Punkte und sechs Rebounds. Dabei traf der 30-Jährige bei drei Versuchen keinen einzigen Dreier und hatte auch aus dem Feld keine wirklich gute Wurfquote (5 von 17).

11:0-Lauf der Bulls

Mit achten Punkten Vorsprung gingen die Bulls, bei denen neben Gordon auch Luol Deng mit 20 Punkten überzeugte, ins letzte Viertel.

Mit einem 11:0-Lauf für Chicago war die Entscheidung bereits sechs Minuten vor Ende der Partie gefallen.

"Es ist enttäuschend. Wir brauchen dringend einen Sieg", sagte Mavs-Coach Rick Carlisle. Zweitbeste Scorer waren auf Seiten der Mavericks mit jeweils 16 Zählern Erick Dampier und Jason Terry.

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