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Dirk Nowitzki stand bereits viermal im All-NBA-First-Team © imago

Die Mavericks verlieren auch bei Spitzenreiter San Antonio, aber "Dirkules" sieht sich selbst unmittelbar vor der Rückkehr.

Von Eric Böhm

München/San Antonio - Die Dallas Mavericks haben im neunten Spiel ohne Dirk Nowitzki bereits die siebte Niederlage erlitten, doch es gibt Hoffnung.

Während der 89:101 (42:57)-Schlappe bei den San Antonio Spurs bestätigte der deutsche Superstar gegenüber "espn", dass seine Rückkehr kurz bevor steht. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Ich bin ganz nah dran. Heute konnte ich erstmals mit Körperkontakt trainieren. Ich kann kein exaktes Datum nennen, aber auf diesem Auswärtstrip möchte ich wieder spielen", zeigte sich "Dirkules" optimistisch.

Die Mavericks spielen in der Nacht bei den Memphis Grizzlies (ab 2 Uhr LIVESCORES) und am Montagabend bei den Detroit Pistons, ehe die Los Angeles Lakers nach Texas kommen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Spurs klar besser

Beim besten Team der NBA hatten seine Kollegen indes nicht die Spur einer Chance.

Die Spurs machten von Beginn an Druck und erspielten sich bis zur Pause einen komfortablen 15-Punkte-Vorsprung.

"Sie hatten Dirk nicht zur Verfügung und wir haben das ausgenutzt. Aber das hat nichts zu bedeuten. Denn sie sind ohne ihn ein völlig anderes Team", blieb Tony Parker nach dem Sieg realistisch.

Der Aufbauspieler markierte 18 Punkte und war gemeinsam mit DeJuan Blair (18 Zähler, 13 Rebounds) Topscorer der Partie.

Grippesymptome bei Chandler

Für Dallas, das nun schon sieben Spiele hinter San Antonio liegt, erzielte Shawn Marion mit 14 Zählern und zehn Rebounds ein Double-Double.

Bei den Mavs kam zudem Tyson Chandler aufgrund von Grippesymptomen nur 16 Minuten zum Einsatz.

Der Center begrüßte trotz der Niederlagenserie die vorsichtige Heranführung Nowitzkis an das Comeback.

"Dirk sollte kein Risiko eingehen. Er sollte erst zurückkommen, wenn er hundertprozentig fit ist. Wir brauchen ihn am Ende der Saison", sagte Chandler.

Carlisle zuversichtlich

Auch Trainer Rick Carlisle will nichts überstürzen, zeigte sich aber zuversichtlich.

"Er hat heute gut gearbeitet. Das Spiel in Memphis ist eine Möglichkeit, aber wir können uns in diesem Prozess keinen Fehler erlauben", meinte Carlisle.

In dessen Team vor allem Jason Terry mit nur drei Treffern bei vierzehn Versuchen einen rabenschwarzen Tag erwischte.

Dem Guard fehlen sichtlich die Freiräume, die Nowitzki allein durch seine Präsenz schafft.

"Wir müssen derzeit einige Tiefschläge wegstecken. Trotzdem glaube ich an diese Spieler", sprach der Coach seinem Team das Vertrauen aus.

Duncan will Heimvorteil

Die Spurs feierten dagegen ihren fünften Sieg hintereinander und haben den Heimvorteil für die Playoffs fest im Blick.

"Wir wollen grundsätzlich jeden Vorteil, den wir kriegen können. Der Heimvorteil wäre extrem wichtig", sagte Tim Duncan.

Der Forward spielte gewohnt solide und kam auf 16 Punkte sowie zwölf Rebounds.

Die Spurs führen die Western Conference mit viereinhalb Spielen Vorsprung auf die Los Angeles Lakers an.

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