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Shaquille O'Neal ist aktuell der älteste aktive NBA-Profi © getty

Die Center-Legende führt die angeschlagenen Celtics zum Erfolg gegen Charlotte. Chicago kann sich auf seinen Star verlassen.

Von Eric Böhm

München - Shaquille O'Neal hat die angeschlagenen Boston Celtics zum Sieg geführt.

Beim 99:94 (42:42) gegen die Charlotte Bobcats gelangen Shaq 23 Punkte und fünf Blocks. Außerdem traf er - was für ihn bemerkenswert ist - alle drei seiner Freiwürfe. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Die Celtics mussten neben Jermaine O'Neal (Knie) auch weiterhin auf Kevin Garnett (Muskelverletzung) verzichten, sodass der "Diesel" die Hauptlast unter den Körben tragen musste.

"Ich habe zuletzt nicht so viel gespielt, daher war ich nicht müde. Heute bin ich rausgegangen und habe gemacht, was ich immer tue", sagte O'Neal. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Saisonrekord für "Diesel"

Da Paul Pierce mit Foulproblemen zu kämpfen hatte, musste Celtics-Coach Doc Rivers seinen schwergewichtigen Center 35 Minuten auf dem Parkett belassen. So lange kam der 38-Jährige in dieser Saison noch nie zum Einsatz.

"Shaq will spielen. Für ein Spiel ist es kein Problem, aber wir müssen seine Minuten schon begrenzen ", meinte Rivers.

In einer über weite Strecken spannenden Partie gelangen Ray Allen acht seiner 19 Zähler im letzten Viertel, und ein 10:2-Lauf brachte die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Bei den Gästen ließ Point Guard D.J. Augustin mit 19 Punkten und sechs Assists sein Potenzial aufblitzen.

Indiana Pacers - Chicago Bulls 86:99

Die Chicago Bulls haben derweil den dritten Rang in der Eastern Conference erobert.

Bei den Indiana Pacers feierten Derrick Rose und Co. einen mühelosen 99:86 (53:41)-Erfolg. Der Aufbauspieler stellte mit 29 Zähler, zehn Rebounds und fünf Assists wieder seine Klasse unter Beweis.

"Ich konnte es gar nicht erwarten, wieder auf dem Parkett zu stehen. Wir wollten nicht die gleichen Fehler noch mal machen", sagte Rose und spielte damit auf die 91:96-Niederlage unter der Woche gegen Charlotte an.

Luol Deng steuerte zu einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung der Bulls 17 Punkte bei.

Nur Granger überzeugt

Für die Pacers markierte Topscorer Danny Granger 22 Zähler.

"Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren. Unsere Verteidigung war schwach, und nach der Pause beendete Derrick Rose unsere Comeback-Hoffnungen", analysierte Coach Jim O'Brien treffend.

Indiana bleibt trotz der schwachen Vorstellung auf Playoff-Kurs. Die Pacers sind im Osten Siebter.

Houston Rockets - New Orleans Hornets 105:110 n.V.

Außerdem feierten die New Orleans Hornets ihren dritten Sieg in Serie.

In Houston holten die Hornissen einen 16-Punkte-Rückstand auf und gewannen bei den Rockets 110:105 (50:47) nach Verlängerung.

David West traf mit 29 Punkten am besten. Jarrett Jack brachte es auf 23 Zähler und sieben Assists.

Paul sorgt für Entscheidung

Chris Paul (elf Punkte) führte mit einem Korbleger und einem verwandelten Sprungwurf in der Verlängerung die Entscheidung herbei.

"Wir sahen für etwa 40 Minuten ganz alt aus, aber im letzten Viertel passte alles", sagte Paul.

Der Aufbauspieler hatte zuvor freilich mit fünf Ballverlusten einen nicht unerheblichen Anteil an dem großen Rückstand.

Lowry angefressen

Bei den Gastgebern überzeugte Kyle Lowry mit 28 Zählern, sechs Rebounds und sieben Assists.

"Du musst solche Spiele einfach zumachen. Wir gestatten dem Gegner immer wieder Comebacks. Das geht nicht", meinte Lowry angefressen.

Houston liegt nun drei Spiele hinter den Portland Trail Blazers auf Rang acht im Westen.

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