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Dirk Nowitzki (l.) stand gegen die Memphis Grizzlies nur 15 Minuten auf dem Parkett © getty

Bei seiner Rückkehr muss Dirkules wegen Meckerns vorzeitig vom Feld. Dallas verliert auch in Memphis klar und ist "am Tiefpunkt".

Von Björn Seitner

München/Memphis - Dirk Nowitzki ist wieder zurück.

Neun Spiele fehlte das "German Wunderkind" aufgrund einer Knieverletzung. In Memphis gab er sein Comeback.

Und der 32-Jährige war erleichtert über seine Rückkehr: "Ich habe in meiner Karriere noch nie drei Wochen am Stück gefehlt. Es lief gut, ich war nicht zu müde."

Doch er musste zugeben, noch nicht völlig fit zu sein. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Ein jähes Ende nahm das Comeback zudem beim 70:89 (36:46) bei den Memphis Grizzlies, der fünften Mavs-Niederlage in Folge, da Nowitzki im dritten Viertel vom Platz flog.

Nowitzki muss in die Kabine

Nach einem Foul an Memphis' Power Forward Zack Randolph beschwerte sich Dirkules, handelte sich bei Schiedsrichter Eric Dalen zwei Technische Fouls hinter ein und musste in die Kabine.

"Ich glaube nicht, dass es ein Foul war. Ich habe mit dem Schiedsrichter gesprochen und wurde vom Platz geschickt", erklärte er unschuldig.

Bis zum Ende des Abschnitts wuchs der Rückstand der Mavericks bis auf 19 Punkte an (67:48) und blieb genau so bis zum Schluss.

Nur sieben Punkte und fünf Rebounds

"Wir müssen mein Knie näher an die 100 Prozent bekommen", erklärte Nowitzki, der bis zu seiner unbeherrschten Aktion nur 15 Minuten auf dem Parkett stand.

In dieser Zeit sorgte er für sieben Punkte und fünf Rebounds. Das ist nicht der Nowitzki, den Dallas zum Erreichen der Playoffs benötigt. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Mavs ohne Chandler

Von Beginn an war Dallas nicht richtig in der Partie. Center Tyson Chandler fehlte zudem aufgrund einer Erkältung.

Nach dem ersten Viertel musste das Team von Coach Rick Carlisle bereits einem 14-Punkte-Rückstand hinterherlaufen.

Der Grund dafür ist für Guard Jason Terry einfach: "Wir sind momentan nicht im Rhythmus."

Miserable Trefferquote

Vor allem die Trefferquote aus dem Feld sollte Dallas Sorgen machen.

Terry traf nur vier von 14 Versuchen - insgesamt trafen die Mavericks nur 32 Prozent ihrer Würfe.

Von 31 Versuchen von der Drei-Punkte-Linie waren gar nur sechs drin (19 Prozent).

Randolphs mit Double-Double

Diese Statistik ließ Lionel Hollins folgerichtig resümieren: "Ohne Nowitzki konnten wir kompakt spielen und unser Ding durchziehen. Wir haben gut verteidigt."

Der Grizzlies-Coach wusste jedoch auch: "Ich werde aber nicht behaupten, dass wir Dallas' A-Mannschaft plattgemacht haben."

Bei Memphis überzeugte Zach Randolph mit einem Double-Double aus 23 Punkten und 20 Rebounds.

Dallas enttäuscht

Darrell Arthur (17) und Rudy Gay (16) punkteten ebenfalls zweistellig.

Dallas enttäuschte dagegen auf ganzer Linie. Shawn Marion konnte nur elf Zähler verbuchen.

Center Ian Mahinmi war mit 17 Punkten noch der beste Mavs-Akteur.

"Haben den Tiefpunkt erreicht"

Die Texaner werden sich in den kommenden Tagen etwas einfallen lassen müssen.

"Wir haben so ziemlich den Tiefpunkt erreicht. Es kann nicht schlechter werden", sagte Nowitzki: "Wir müssen uns da jetzt rauskämpfen."

Obwohl Dallas nur noch Fünfter der Western Conference ist, sieht Terry keinen Grund zur Panik. Es sei erst die Hälfte der Saison durch.

Leichter wird es jedoch nicht: Am Montagabend müssen die Mavs bei den Detroit Pistons ran (ab 21.30 Uhr LIVESCORES), bevor der Meister, die Los Angeles Lakers, nach Dallas kommt.

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