vergrößernverkleinern
Chris Bosh (r.) verletzte sich gegen die Bulls in einem Zweikmapf am Knöchel © getty

Der Forward verletzt sich bei der Pleite gegen die Bulls am Knöchel. Die Fans setzen sich für Rose ein. Anthony ziehts nach N.Y.

Von Björn Seitner

München - Aus drei mach zwei. Aus zwei mach einen.

Ohne LeBron James haben die Miami Heat beim 96:99 (53:48) bei den Chicago Bulls auch ihr drittes Spiel in Folge verloren.

Im dritten Viertel verletzte sich zudem Chris Bosh nach einem Zweikampf um den Ball mit Bulls-Center Omer Asik am Sprungelenk.

Der Power Forward der Heat musste sich einer Röntgenuntersuchung unterziehen, eine Kernspintomographie wird wohl noch folgen. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Von den einstigen "Miami Thrice" blieb also nur noch Dwyane Wade übrig, der trotz seiner 33 Punkte die Negativserie Miamis nicht beenden konnte.

Bosh mit Glück im Unglück

"Ich war endlich in meinem Rhythmus. Ich wollte unbedingt weiterspielen, aber ich muss an die restliche Saison denken", sagte Bosh nach seiner Verletzung.

Der 26-Jährige, der bis zu diesem Zeitpunkt 17 Punkte erzielte, war erzürnt über das harte Einsteigen Asiks: "Wenn es jemandem an die Beine geht sollte man nicht zum Ball hechten. Auf diese Weise kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen."

Bosh hatte Glück im Unglück - seine Bänder sind wohl nur überdehnt. "Die Verletzung ist nicht so schlimm. Es hätte auch übler ausgehen können", erklärte er.

Korver mit wichtigem Dreier

Dass die spannende Partie erst in letzter Minute entschieden wurde, hatten die Zuschauer dem Duell Wade gegen Chicagos Derrick Rose zu verdanken.

Der Spielmacher der Bulls übertraf Miamis Shooting Guard sogar noch um einen Punkt und hatte am Ende 34 Zähler und acht Assists auf seinem Konto.

Der wichtigste Korb gelang allerdings Backspieler Kyle Korver 25 Sekunden vor Ende der Partie mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Fans wollen Rose im All-Star-Game

"Ich habe mir den Ball geschnappt und alles war offen. Jeder war in einer andere Richtung unterwegs", erklärte der Bulls-Shooting-Guard die wichtigsten seiner insgesamt sieben Punkte.

Carlos Boozer und Luol Deng steuerten je zwölf Punkte zu Chicagos 27. Saisonsieg bei. Die Bulls rangieren hinter Miami und Boston in der Eastern Conference auf Platz drei.

Chicagos Anhänger, die Rose (Spitzname "Pooh") gerne im All-Star-Game sehen würden, verteilten Bilder des 22-Jährigen auf jedem Platz des United Center.

Momentan liegt er in der Gunst der Fans auf Rang zwei der Guards im Osten.

Denver Nuggets - Cleveland Cavaliers 127:99

Durch ein 127:99 (80:49) hat Denver den Cavaliers die 19. Auswärtsniederlage in Serie zugefügt.

Die Wechselgerüchte um die Leistungsträger Carmelo Anthony und Chauncey Billups scheinen das Team von Coach George Karl nur noch weiter zusammengeschweißt zu haben.

Eine konkrete Entscheidung im Fall Anthony steht offenbar kurz bevor. Dass er zu den New Jersey Nets wechselt wird immer wahrscheinlicher.

In seiner Geburtsstadt, dem "Big Apple", zu spielen, sei für den 26-Jährigen der "ultimative Traum". Billups würde dem Small Forward wohl folgen.

Partie zur Halbzeit durch

Billups erzielte gegen Cleveland genau wie Arron Afflalo 21 Punkte. Anthony brachte es am Ende auf zwölf Zähler und neun Rebounds. Center Nene Hilario war mit 22 Punkten bester Scorer.

Bereits zur Halbzeit schien die Partie entschieden - die Nuggets führten mir 31 Punkten.

Bei den Cavs war Ramon Sessions mit 21 Zählern bester Scorer.

Aufgrund der vielen Verletzten standen Cleveland-Coach Byron Scott nur acht Spieler zur Verfügung. Ryan Hollins fehlte aufgrund eines Todesfalls in der Familie.

Minnesota Timberwolves - Orlando Magic 99:108

Dank eines starken dritten Viertels konnte sich Orlando in Minnesota durchsetzen.

33 Punkte erzielten die Magic alleine im dritten Spielabschnitt - die Timberwolves dagegen nur 18.

Mit je 21 Zählern waren Jason Richardson und J.J. Reddick Orlandos Beste.

Bei Minnesota überzeugten Corey Brewer mit 23 Punkten und Kevin Love mit einem Double-Double aus elf Punkten und 15 Rebounds.

Die Angst, Howard zu verlieren

Bei den Magic geht derweil die Angst um, dass "Superman" Dwight Howard (16 Punkte gegen die Timberwolves) sich 2012 (dann wird er Free Agent) ein neues Teams sucht.

"Ich will die Meisterschaft gewinnen", sagte Howard gegenüber "espn", fügte aber an: "Ich werde alles dafür tun, den Titel mit Orlando zu holen."

Sollte es diese oder kommende Saison aber nichts mit der Meisterschaft werden, wird sich Howard neuen Angeboten aber mit Sicherheit nicht verschließen.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel