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Kevin Garnett spielt seit 2007 für die Boston Celtics © getty

Die Boston Celtics setzen ihre Serie auch gegen die Jazz fort. Shaq muss verletzt raus. Atlanta stellt einen Negativrekord auf.

Von Eric Böhm

München - Die Boston Celtics haben ihren fünften Sieg hintereinander eingefahren, mussten jedoch einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen.

Beim 110:86 (59:41)-Erfolg gegen die Utah Jazz verletzte sich Shaquille O'Neal gleich zu Beginn an der Hüfte und musste ausgetauscht werden. Der Center wird auf jeden Fall das nächste Spiel bei den Washington Wizards (ab 1 Uhr LIVESCORES) verpassen.

"Es ist wie in einer Seifenoper. Ständig trifft es einen Anderen", kommentierte Kevin Garnett das große Verletzungspech seiner Truppe. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Boston muss bereits ohne die "Big Men" Kendrick Perkins und Jermaine O'Neal auskommen, die beide nach wie vor an Knieverletzungen laborieren. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Erden überrascht

Gegen Utah stellten die Ausfälle allerdings kein Problem dar.

Denn die beiden Reservisten Glen Davis (15 Punkte) und Semih Erden sprangen erfolgreich für Shaq in die Bresche. Der Türke stellte mit 14 Zählern eine persönliche Bestleistung auf.

"Er hat alles gegeben. Wir werden ihn in den nächsten Spielen brauchen", meinte Coach Doc Rivers.

Garnett ist der Topscorer

Die Celtics setzten sich bereits während der ersten Hälfte entscheidend ab und bleiben in der Eastern Conference weiter das Maß der Dinge.

Garnett markierte 21 Punkte. Paul Pierce leistete sich von der Dreierlinie keinen einzigen Fehlversuch und erzielte 20 Zähler.

"In so einem Spiel siehst du, dass sie eine unheimliche Qualität haben. Da musst du deine beste Leistung bringen", meinte Utahs Trainer-Legende Jerry Sloan.

Jazz-Stars schwach

Die beiden Stars der Gäste, die ihr drittes Spiel in Folge verloren, erwischten aber alles andere als einen guten Tag. Paul Millsap und Deron Williams kamen zusammen lediglich auf 16 Punkte.

Dem Aufbauspieler (fünf Zähler) gelangen nach zuvor 48 Spielen erstmals wieder weniger als zehn Punkte.

"Die beiden schnellen Fouls haben mich aus dem Rhythmus gebracht. Das konnte ich dann nicht mehr kompensieren", sagte Williams.

Atlanta Hawks ? New Orleans Hornets 59:100

Auch die Atlanta Hawks hatten immense Probleme zu punkten.

Seit das Team 1968 aus St. Louis nach Atlanta kam, gelangen noch nie so wenige Zähler, wie bei der 59:100 (34:49)-Pleite gegen die New Orleans Hornets.

Josh Smith (13 Zähler) und Jamal Crawford (14) waren die einzigen Spieler der Gastgeber mit einer zweistelligen Punktausbeute.

"Es war peinlich. Das war unser schlechtestes Spiel der Saison", versuchte Coach Larry Drew erst gar nicht zu beschönigen.

Hornets weiter heiß

New Orleans feierte dagegen den siebten Sieg in Serie und verbesserte sich in der Western Conference auf Rang fünf.

Aufbauspieler Chris Paul zeigte mit 16 Punkten und acht Assists eine gute Leistung.

"Mir macht die Verteidigung besonders viel Spaß. Die zunehmende Frustration des Gegners stachelt mich an", meinte Paul.

San Antonio Spurs ? New York Knicks 101:92

Sogar ihren achten Sieg hintereinander holten sich die San Antonio Spurs. Gegen die New York Knicks gab es ein 101:92 (61:50).

Tim Duncan (21 Zähler, 16 Rebounds) und Tony Parker (21 Punkte, 13 Assists) führten die Spurs zum 17. Heimsieg in Folge.

Vor einigen Wochen hatten die Knicks im Madison Square Garden noch überraschend die Oberhand behalten, aber in Texas war die Partie bereits im ersten Durchgang entschieden.

Stoudemire abgemeldet

Lediglich New Yorks Spielmacher Raymond Felton zeigte mit 23 Zählern und sieben Assists eine ansprechende Leistung.

Amare Stoudemire (18 Punkte) traf hingegen nur acht seiner 25 Versuche aus dem Feld und konnte die fünfte Knicks-Schlappe in Serie nicht verhindern.

"Tim Duncan und DeJuan Blair haben gegen Amare einen fantastischen Job gemacht", lobte Spurs-Coach Greg Popovich.

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