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Trevor Ariza (r.) spielte am College für die UCLA Bruins © getty

Die Hornets fegen San Antonio aus der Halle. Die Celtics erleiden eine peinliche Schlappe. Der "King" führt die Heat zum Sieg.

Von Eric Böhm

München - Im Duell der beiden heißesten Teams der NBA haben die New Orleans Hornets überraschend deutlich die Oberhand behalten.

Gegen die San Antonio Spurs gelang mit dem 96:72 (41:38) bereits der achte Sieg hintereinander. Das beste Team der Liga verpasste dagegen seinen neunten Erfolg in Serie.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte verloren die Spurs das dritte Viertel mit 10:31 und hatten der Verteidigung der Hornets nichts entgegenzusetzen. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"New Orleans hat fantastisch gespielt. Wenn du so eine Verteidigung mit dieser Wurfquote kombinierst, ist das herausragend", lobte Spurs-Coach Greg Popovich. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Duncan mit schwarzem Tag

Sein eigenes Team machte ihm bei der zweiten Saisonniederlage gegen die Hornets nicht so viel Freude.

Tony Parker (zehn Punkte) war San Antonios einziger Starter mit einer zweistelligen Ausbeute.

Tim Duncan erwischte mit nur sechs Zählern und zwei Treffern aus dem Feld einen rabenschwarzen Tag.

"Wir haben einige Möglichkeiten ausgelassen, aber ihre Defensive war auch einfach sehr stark", sagte der Center.

Hornets mit Teamrekord

Die Gastgeber feierten dagegen nach der Abreibung für Atlanta den zweiten Kantersieg gegen ein sicheres Playoff-Team.

"Es zeigt unsere Konstanz. Wir haben eine richtig gute Phase", meinte Emeka Okafor. Dem Center gelangen zwölf Rebounds und fünf Blocks.

Die beste Verteidigung der Liga hielt zudem zum ersten Mal in der Teamgeschichte zwei Gegner in Serie unter 72 Punkten.

David West und Marcus Thornton sammelten beide 18 Zähler. New Orleans steht im Westen auf rang fünf.

Washington Wizards ? Boston Celtics 85:83

Derweil musste sich auch die Nummer eins der Eastern Conference geschlagen geben.

Die Boston Celtics erlitten mit 83:85 (56:46) eine peinliche Schlappe bei den schwachen Washington Wizards.

Ohne Shaquille O'Neal, der sich gegen Utah eine Hüftverletzung zugezogen hatte, gab es erstmals nach zuvor fünf Siegen wieder eine Niederlage.

"Götter haben uns bestraft"

Dabei führte Boston bereits im ersten Viertel mit 16 Punkten.

In der gesamten zweiten Hälfte gelangen jedoch lediglich 27 Zähler, und die Hauptstädter wurden für ihren Kampfgeist belohnt.

"Die Basketball-Götter haben uns für unsere Spielweise bestraft", meinte Celtics-Trainer Doc Rivers.

Kevin Garnett zeigte mit 17 Punkten eine solide Leistung.

Lewis mit Double-Double

Bei den Wizards hoben alle Beteiligten die Reaktion nach der Klatsche gegen die Phoenix Suns hervor.

"Wir hatten heute von Beginn an mehr Energie. Das hat den Unterschied ausgemacht", sagte John Wall.

Forward Rashard Lewis gelang mit 18 Zählern und elf Rebounds ein Double-Double.

Miami Heat ? Toronto Raptors 120:103

LeBron James führte die Miami Heat ohne seine beiden prominenten Mitstreiter zum ersten Erfolg nach vier Pleiten.

Der "King" verbuchte beim 120:103 (66:40) gegen die Toronto Raptors 38 Punkte, elf Rebounds und sechs Assists.

Ohne Dwyane Wade (Migräne) und Chris Bosh (Knöchel) schlüpfte zudem Mike Miller in eine Hauptrolle und markierte 32 Zähler.

"Wir wussten, dass heute mehrere Leute offensiv mithelfen mussten. Ich freue mich für Mike", meinte James.

Raptors aussichtslos zurück

Die Raptors lagen zur Pause schon aussichtslos zurück und betrieben in der zweiten Hälfte nur ein wenig Ergebniskosmetik.

"Wir haben sie immer wieder völlig frei stehen lassen. Das hat uns das Genick gebrochen", meinte DeMar DeRozan.

Dem Forward gelangen insgesamt 30 Punkte. Andrea Bargnani steuerte 28 Zähler bei.

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